MOSEKUNDS MONTAG

WILDWUCHS

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

Mit leisem Entsetzen beobachtete Herr Mosekund, wie sich im Zuge des fortschreitenden Alters seine über viele Jahre eher durchschnittlichen Augenbrauen immer weiter annäherten. Ausdauernd bekämpfte er unter Zuhilfenahme von Pinzetten und einigen teuren Spezialgeräten und Tinkturen die stetige Überwucherung seiner Nasenwurzel, bis er schließlich resignierte. Wenn es die Natur so will, dann soll es so sein, dachte er und notierte in sein Tagebuch: »Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.«

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