Redaktionsübersicht

Christoph Ruf

Christoph Ruf
Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..
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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf:
Kreuz auf dem Birkenkopf bei Stuttgart
Die Macht, die nichts macht

Wir diskutieren mit Inbrunst über Deals und Winkelzüge des politischen Berlins. Warum nur nicht über die wahren Probleme dieses Landes?, fragt Christoph Ruf. Zum Beispiel über staatliche Subventionen an die Kirche.

Die Vorhölle Anfang November

Anfang November ist im Hamburger Stadtteil Wandsbek der erste Weihnachtsmarkt gestartet. Für unseren Kolumnisten Christoph Ruf ein Graus. Er zieht das örtliche Programmkino Bratwurst und Glühwein vor.

Wie beim Bundesligaspiel Freiburg gegen Union Berlin protestierten zuletzt Tausende Fußballfans gegen die anstehende WM in Katar.
Ignorieren als letztes Druckmittel

Die Weltmeisterschaft in Katar wird nicht mal am Bildschirm verfolgt. Mehr können kritische Fans kaum noch tun. Aber selbst dieser private Boykott könnte ein Signal sein, dem sich die Verbände nicht verschließen können.

Hertha-Fans sagen nein zur WM: Die Ostkurve am vergangenen Samstag
WM? Lieber Fußball schauen!

Wer Fußball im Stadion feiert, hat keine Alternative: Die WM in Katar wird ignoriert. Eine gute Zeit, nachzuschauen, was aus großen Namen wie Stahl Brandenburg, den Stuttgarter Kickers oder Wacker Burghausen geworden ist

Dynamos Spielern fiel vor dem Zwickauer Tor nichts ein – so endete das Spiel ohne Treffer.
Kollektive Verbrüderung

Das Sachsenderby zwischen Dresden und Zwickau endete 0:0. Gerade Dynamo ließ eine klare Spielidee vermissen, zudem verlassen langjährige Angestellte den Verein – es könnte ungemütlich werden für den einstigen DDR-Meister.

Protest gegen die Zerstörung der Lebensgrundlagen unter Missachtung der Straßenverkehrsordnung
Udo und die »Letzte Generation«

Dass die Aufregung um die Aktionen von Klimaaktivist*innen am Kern des Problems vorbeigeht, sang Udo Lindenberg in den 80er Jahren zwar nicht direkt. Dennoch fühlt sich unser Autor Christoph Ruf daran erinnert.

Liberté, egalité, Marktradikalité

Bundeskanzler Olaf Scholz steht für rücksichtlose nationale Interessenpolitik, meint Christoph Ruf. Mit dieser Haltung isoliert er Deutschland in Europa

Links und aufklärerisch

Vernunft mag ein mächtiger Verbündeter für den dringend nötigen ökologischen Umbau sein. Doch der wird nicht gelingen, wenn man seine Gegner entpolitisiert.

Auslaufmodell: das Metro-Ticket auf Papier
Datenjäger gegen Kartensammler

Was haben die Pariser Metro und diverse deutsche Fußballstadien gemeinsam? Man ist stolz darauf, Tickets auf Papier abgeschafft zu haben. Grund zur Freude haben allerdings nur Befürworter einer Zwangs-Digitalisierung.

Silas Katompa Mvumpa (l.) führte Stuttgart mit zwei Toren zum Sieg über den VfL Bochum um Danilo Soares.
Fußball kann ein Arschloch sein

Bei der Suche nach einem neuen Trainer sollte der VfB Stuttgart weitere Personalentscheidungen klären. Also auch die Frage, ob Sven Mislintat über 2023 hinaus Sportdirektor bleiben darf. Nur so käme Ruhe in den Verein.

Ein hartnäckiger Provokateur

Er hört es nicht ungern, wenn er als »Deutschlands bekanntester Oberbürgermeister« bezeichnet wird. Ob Boris Palmer wiedergewählt wird, ist aber offen. Seine Herausforderinnen bleiben inhaltlich vage. Das könnte ihre Chance sein.

Politik wie im Supermarkt

Es ist höchste Zeit, dass diejenigen, die das können, einen weitaus größeren Beitrag für all die staatlichen Aufgaben leisten, die gelöst werden müssen, damit die soziale Spaltung nicht noch krasser wird.

Kein Bock auf die WM in Katar

In wenigen Wochen beginnt die Fußball-WM der Männer in Katar. Die Vorfreude in Deutschland hält sich diesbezüglich in Grenzen. Zu Recht, wie unser Kolumnist Christoph Ruf schreibt.

Die Hauswirtschaftsleiterin Hannah Weisshardt (mitte) und die Erzieherin Nicole Stenger kochen mit den Kindern zusammen Apfelmus.
Alles in Bewegung

Es scheint ja fast wie ein Gesetz zu sein: Wenn viele Kinder aus unterschiedlichen Kulturen zusammenkommen, gibt es Schwierigkeiten. Das muss aber nicht so sein, wie die Olgakrippe in Heilbronn zeigt.

Ich bin Ire

Auch »seriöse« Zeitungen übertreffen sich mit Beiträgen über den Tod der Queen und die unfassbare Tragödie, dass eine 96-jährige Frau gestorben ist. Dabei würden ein Satz und eine Frage reichen, findet Christoph Ruf.

Nachsitzen in der Kita

Christoph Ruf über Helmut Kohl und die Folgen seiner westdeutschen Selbstgefälligkeit. Der Altkanzler mag tot sein, aber sein Weltbild ist derzeit gesellschaftsfähiger als am Ende seiner Kanzlerschaft.

Gekommen, um zu bleiben

Der neue Coach von RB Leipzig ist eigentlich Lokist. Dennoch passt Marco Rose perfekt ins Brause-Imperium, denn seinen Trainerstil hat er bei der Filiale in Salzburg entwickelt. Doch wie lange darf er bleiben?

Kein Wort zur Hexenverbrennung!

Angst vor Cancel Culture? Was für ein garstiges Wort. Christoph Ruf lässt in dieser Woche eine woke Zufallsbekanntschaft sprechen, die findet: Es gehört noch viel mehr verboten als Winnetou!

Ice Ice Baby. Anderes Genre, aber selbst Metalheads müssen zugeben: Was für eine Bassline!
Schön hart

Wenn der Bubble-Tea-Laden Whisky-Cola in Dosen verkauft und die Eisdiele mit schwarzem Vanille-Eis auffährt, dann ist «Summer Breeze» in Dinkelsbühl. Einheimische und Metalheads genießen die gemeinsame Zeit.

Atemstillstand gegen rechts

Es wäre nicht abwegig, käme man auf die Idee, gegen die unsoziale Gasumlage zu protestieren. Soweit wird es nicht kommen, vermutet Christoph Ruf.