Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus
Jahrgang 1968, ist seit Oktober 2018 Redakteurin im „nd“-Politikressort. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Redakteurin bei der „jungen Welt“, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni studiert.
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Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus:
Der Fünflingspapa Jordan Driskell
Vaterfreuden

Jordan Driskell erzählt auf Instagram vom Leben mit Fünflingen. Eine Aktion gefiel den Usern überhaupt nicht. Driskell erlebte einen Shitstorm und nahm es mit Humor.

Autobahnen werden von konservativen Politikern immer noch als dem Gemeinwohl dienend eingestuft.
Enteignungen sind Alltag

Die Linke-Bundestagsabgeordnete Caren Lay wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele Enteignungsverfahren es in jüngster Zeit zu Straßenbauzwecken gab. Die Antwort: Allein seit 2020 wurden 149 eingeleitet.

Leugnen, Verantwortung Verstorbenen zuweisen, Betroffene manipulieren oder ignorieren: Das sind die Strategien des Kölner Erzbischofs Woelki im Umgang mit dem Missbrauchsskandal.
Der große Manipulator

Eine PR-Agentur sollte Kardinal Woelki helfen, die Medienberichte über den Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln in seinem Sinne zu beeinflussen. Das beweisen Unterlagen der Firma.

Situationen, bei denen Menschen von etlichen Polizisten kontrolliert werden, eskalieren oft. Die Schuld wird in der Regel der einer Zwangsmaßnahme unterworfenen Person zugewiesen.
Wieder einmal: tödliche Polizeischüsse

Ein aus dem Senegal stammender Junge wurde am Montagabend in einer Jugendhilfeeinrichtung durch einen Beamten getötet. Er ist bereits die dritte Person innerhalb weniger Tage, die nach Polizeieinsätzen starb.

Erst kürzlich sagte Gerhard Schröder, er werde nicht
Schröder bleibt der SPD erhalten

Die Empörung über die immer noch enge Verbindung zwischen Gerhard Schröder und Russlands Präsident Putin schlägt hohe Wellen. Für einen Rauswurf aus der SPD reicht dieser »Tatbestand« jedoch nicht aus.

Hält an nuklearer Abschreckung und
Eskalierende Bedrohung

Der Atomwaffensperrvertrag soll den Abbau nuklearer Arsenale fördern. Auf der UN-Konferenz zu seiner Überprüfung gaben die deutsche Außenministerin und ihr US-Kollege Russland die Schuld an der wachsenden atomaren Gefahr.

Deutschland braucht viele Fachkräfte. Neue Regelungen sollen die Zuwanderung erleichtern.
Abziehen statt ausbilden

Selbst mit einer vom Bund geplanten Gesetzesnovelle bleiben die Hürden für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse hoch. Die Potenziale bereits hier Lebender werden zugleich kaum genutzt.

Weil die zuständigen Behörden lieber Menschen in Nicht-EU-Gewässer zurückdrängen als sie aus Seenot zu retten, müssen letzteres weiter private Organisationen wie Sea-Watch übernehmen, hier bei der Bergung von etwa 120 Menschen von einem überfüllten Schlauchboot am 23. Juli.
Entlarvung der EU-Abschottungspolitik

Die Anti-Betrugsbehörde der EU hat nachgewiesen, dass die EU-Grenzagentur rechtswidriges Abdrängen Geflüchteter finanzierte und dabei wegschaute. Eine NGO dokumentiert solche Vorgänge.

Der Hartnäckige

Der Papst bat jetzt die indigenen Völker Kanadas vor Ort um Vergebung für die von Katholiken an ihren Kindern verübten Verbrechen. Das ist auch das Verdienst von Phil Fontaine, Aktivist der First Nations.

Demütig zuhören will Papst Franziskus bei Begegnungen mit Vertretern der indigenen Völker Kanadas. Ein erstes Treffen fand unmittelbar nach seiner Ankunft in der Großstadt Edmonton am Sonntag statt.
Schuldbekenntnis reicht nicht

In Kanada trifft sich der Papst diese Woche mit Überlebenden der sogenannten Residential Schools in Kanada, in denen Kinder der indigenen Völker des Landes brutal zum Vergessen ihrer Kultur und Sprache gezwungen wurden.

Aufmüpfig: Kundgebung und Demonstration von Maria 2.0 auf dem Kirchentag in Stuttgart am 28. Mai 2022
Maria macht nicht mehr mit

Ein Grund für die harsche Abkanzelung der Reformbewegung Synodaler Weg dürfte sein, dass sie maßgeblich von Frauen getragen wird. Sie fordern auch Zugang zum Priesteramt.

An Michael Kretschmers (CDU, l.) Positionen zum Ukraine-Krieg und zu Sanktionen gegen Russland übte jetzt sein Thüringer Amtskollege Bodo Ramelow von der Linken deutliche Kritik.
Kritik an Kretschmer auch von links

Michael Kretschmer findet einen schnellen Verzicht auf russische Rohstoffe gefährlich. Und verlangt, Deutschland müsse im Ukraine-Krieg auf Verhandlungen drängen. Beidem widersprach jetzt auch Thüringens Regierungschef Ramelow.

War für viele Katholiken dank seiner Bescheidenheit und seiner scharfen Kritik an der herrschenden Wirtschaftsordnung ein Hoffnungsträger. Papst Franziskus alias Jorge Bergolio, hier am 17. Juli in Vatikanstadt. Die Euphorie ist längst Ernüchterung gewichen.
Aus der Zeit gefallen

Der Vatikan hat die katholische Reformbewegung »Synodaler Weg« zurechtgewiesen. Es dürfe nicht sein, dass Laien irgendeinen Einfluss auf Entscheidungen von Würdenträgern nähmen, heißt es barsch aus Rom.

Ginge es nach SPD-Chefin Saskia Esken, würde die Grundsicherung
Ampel mal wieder auf orange

Ob substanzielle Anhebung der Grund­sicherung, Vermögensabgabe oder weitere Suspendierung der Schuldenbremse: Alles, was nach Umverteilung nach unten riecht, lehnt die FDP rigoros ab.

Unter dem Motto
EU-Notfallplan Gas mit Sparzwang

Im Fall eines russischen Gaslieferstopps will die EU-Kommission Einsparungen durchsetzen. Experten erwarten indes, dass die Leitung NordStream 1 diesen Donnerstag wieder in Betrieb geht.

Der Grünen-Wirtschaftsminister ruft zur Sparsamkeit, Verbraucherministerin Lemke aus derselben Partei will immerhin verhindern, dass Menschen, die ihre Rechnungen nicht mehr zahlen können, der Gashahn zugedreht wird.
Nichts von Substanz

Aus den Ampel-Parteien werden weitere Entlastungen für Bürger*innen bei den Energiekosten vorgeschlagen, ebenso ein Aussetzen der Schuldenbremse und höhere Steuern für Krisenprofiteure. Doch da ist die FDP davor.

DAAD-Zentrale in Bonn: Die Ampel will die Mittel für die größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftler*innen drastisch kürzen.
Kürzen bei internationaler Verständigung

Allein beim Deutschen Akademischen Austauschdienst könnten durch Budgetkürzungen bis zu 6000 Stipendien wegfallen. Streichungen soll es auch beim Goethe-Institut geben. 2600 Wissenschaftler fordern deren Rücknahme.

Am Freitag kamen Tausende Hafenarbeiter aller Seehäfen in Hamburg zu einer Demonstration zusammen. Die Wut war groß, die Kundgebung von Polizeigewalt überschattet, durch die mehrere Teilnehmer verletzt wurden.
Nicht für ihre Krise zahlen

Die Beschäftigten der deutschen Seehäfen streiken 48 Stunden am Stück. Mit Recht fordern sie einen echten Inflationsausgleich von den Betreibergesellschaften.

Im Bewusstsein der Mammutaufgabe, Die Linke in wesentlichen Fragen zu einen und sie handlungsfähig zu machen: Das Spitzenduo Schirdewan/Wissler auf dem Erfurter Parteitag
Partner für Herbstoffensive gesucht

Die neue Führung der Linken sucht nach einer Strategie, um mit ihren Positionen und Konzepten im Interesse der Mehrheit wieder Gehör zu finden. Und aus den roten Umfragezahlen herauszukommen.

Der Linke-Abgeordnete Klaus Ernst eckt nicht nur im Bundestag gerne an.
Sprechverbote helfen nicht

In der Linken muss offen über Energiepolitik und drohende soziale Verwerfungen diskutiert werden können. Allerdings sollte das nicht über Medien geschehen, sondern in innerparteilichen Prozessen.