Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus ist seit Mai 2020 Ko-Leiterin des Politikressorts, Redakteurin ist sie dort seit Oktober 2018. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Politik-Redakteurin bei der »jungen Welt«, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität studiert.

Folgen:
Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus:
Andachtsraum in der neuen »Ausreisesammelstelle« in Berlin-Schönefeld. Der Flughafen soll zu einem Drehkreuz für Abschiebungen aus Deutschland werden.
Gegen jede Vernunft

Hohe Rückführungszahlen gelten als politischer Erfolg. Der wird teuer erkauft – auf dem Rücken der Betroffenen. Zugleich entstehen durch die Maßnahmen enorme Kosten, direkte wie indirekte.

Am unkompliziertesten: die medikamentöse Abtreibung, die bis zur neunten Schwangerschaftswoche erlaubt und üblich ist. Auch um diese Pillen zu erhalten, sind Beratungstermin und anschließende Wartepflicht vorgeschrieben.
Lage ungewollt Schwangerer: Erwartetes Armutszeugnis

Die repräsentative Befragung von Frauen, die abgetrieben haben, zeigt deutlich: In ihrer großen Mehrheit haben sie einerseits hohe Hürden zu überwinden und fühlten sich andererseits stigmatisiert.

Rheinmetall-Chef Armin Papperger (2. v. l.) ist so etwas wie ein Schatten-Staatssekretär von Militärminister Boris Pistorius. Kriegsgegner wollen ihm Ende August einen Besuch abstatten.
Unfriedliche Kriegsgegner? Polizei verbietet Camp in Köln

Für Abrüstung kämpfen an einem Hotspot der Rüstungsindustrie: Die Initiative »Rheinmetall Entwaffnen« will ihr Friedenscamp in diesem Jahr in Köln abhalten. Sie wird dafür noch einige Hürden überwinden müssen.

Auch während der Verhandlung über die - erfolglose - Klage des Gynäkologen Joachim Volz am Freitag im nordrhein-westfälischen Lippstadt gegen das Verbot seines kirchlichen Arbeitgebers, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen, forderten Frauen die Legalisierung des Eingriffs.
Kampagnenmacht gegen Selbstbestimmung von Frauen

80 Prozent der Menschen in Deutschland wollen, dass Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche keine Straftat mehr sind. Ein entsprechender parteiübergreifender Gesetzentwurf scheiterte an der FDP.

Finanzminister Klingbeil (M) und Sozialministerin Bas (r, beide SPD), begleiteten am Mittwoch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls, die sie per Gesetzesänderung stärken wollen.
Schwarzarbeit: Barbiere als Sündenböcke

Als der Finanzminister sein Gesetz gegen Finanzkriminalität vorstellte, betonte er vor allem die Aufnahme der Friseur- und Kosmetikbranche in den Katalog der besonders von Schwarzarbeit betroffenen Branchen.

In der Baubranche ist illegale Beschäftigung zulasten der Arbeiter gang und gäbe.
Für etwas mehr Tarifbindung

Die Gewerkschaften sehen das vom Kabinett beschlossene Tariftreuegesetz als Fortschritt, die Unternehmerverbände wettern. Derweil will Lars Klingbeil Schwarzarbeit in Kleinbetrieben stärker bekämpfen.

Haut auch visuell gern auf den Schlamm, besonders zur Faschingszeit: Markus Söder
Söders Sommerkarneval

Laut Koalitionsvertrag von Union und SPD sollen neu einreisende Ukrainer nur noch Sozialleistungen bekommen, die es für Asylsuchende gibt. Söder will, dass das auch für bereits hier lebende Geflüchtete gilt.

Sudanesische Geflüchtete im Südsudan – insgesamt hat der anhaltende Krieg im Sudan 14 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. 183 von ihnen wurde nun die zugesagte Aufnahme in Deutschland bis auf Weiteres verweigert.
Sudanesen in Kenia: Deutschland bricht Versprechen

183 Geflüchtete aus dem Sudan, die in Nairobi auf gepackten Koffern saßen, konnten Anfang Mai doch nicht nach Hannover fliegen. Dies war eine Folge der Aussetzung des EU-Resettlement-Programms noch durch Nancy Faeser.

Nicht mehr ganz jung, aber weiter dynamisch, natürlich jenseits kapitalistischer Logiken: Wenzel in seinem Element
Immer noch: Wenzel ist auch mit 70 Jahren ein Kraftwerk

Wenzel sollte man hören. Der Musiker, Melancholiker und Minnesänger ist auch Kabarettist. Seine turbulenten Konzerte können als Rockkonzerte durchgehen, gegen die Brutalität des »Systems« gegenüber den Schwachen.

Mittlerweile berüchtigt: Die erst 2015 eröffnete JVA Gablingen nördlich von Augsburg
Neue Foltervorwürfe gegen Justizbeamte

Wochenlange Isolationshaft ohne Bekleidung: Im Herbst wurden haarsträubende Vorfälle aus einem bayerischen Gefängnis bekannt. Nun erheben Insassen eines anderen Gefängnisses schwere Vorwürfe gegen Gablinger Bedienstete.

Ron Prosor, Botschafter von Israel in Deutschland: Bislang kuschte die Bundesregierung stets vor ihm, der jede Kritik an der Regierung Netanjahu indirekt zur Gefahr für Israels Existenz deklariert.
Wachsender Unmut über deutsche Israel-Politik

Die Bundesregierung hat sich nicht dem Appell von 28 Staaten angeschlossen, der Israel zur Beendigung des Kriegs gegen die Zivilbevölkerung in Gaza auffordert. Dies sorgt selbst innerhalb der Koalition für Kritik.

Künftig soll die Truppe neue Waffen wie das Flugabwehrsystem Patriot ohne lästige Vergaberegeln beschaffen können.
Regierung erleichtert Rüstungsgeschäfte

Aufwendige Beschaffungs- und Genehmigungsverfahren beim Militär dürfen die »Zeitenwende« nicht mehr bremsen, findet die schwarz-rote Koalition. Deshalb bringt sie ein Gesetz zur Beschleunigung der Prozesse auf den Weg.

Schmelzende Scheine statt Eiscreme: Das Institut der deutschen Wirtschaft will wieder bei den Ärmsten »sparen«.
Eine Steilvorlage für Merz

Sozialabbau als Sommerlochklassiker: Arbeitgeber wollen Älteren das längere Arbeitslosengeld streichen. Die Regierung könnte mit den Milliarden Aufrüstung und Prestigeprojekte finanzieren.

Für viele Alternative zur Urlaubsreise: Freibäder. Doch viele sind sanierungsbedürftig, und die Kommunen können sich teure Baumaßnahmen oft nicht leisten.
Linke will Schwimmbäder retten

Die Zahl tödlicher Badeunfälle steigt – auch, weil immer mehr Frei- und Hallenbäder dichtgemacht werden. Die Linke legt einen Fünf-Punkte-Plan für ökologische und soziale Sanierung vor.

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