Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus
Jahrgang 1968, ist seit Oktober 2018 Redakteurin im „nd“-Politikressort. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Redakteurin bei der „jungen Welt“, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni studiert.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus:
Oskar Lafontaine (Linke)
Linke Querschüsse aus dem Saarland

Der Linke-Mitgründer Oskar Lafontaine rät davon ab, seine eigene Partei bei der Bundestagswahl zu wählen. Dabei keilt er seit Jahren öffentlich gegen die eigenen Genossen und verfolgt Parallelprojekte wie »Aufstehen«.

Rackern bis zum Vollverschleiß: Das wünscht mancher Experte den Werktätigen.
Wieder eine Attacke auf die Rente

Meist kommt sie von Vertretern der Unternehmerlobby: die Forderung nach der Rente erst mit 68 oder 70 Jahren. Nun wird sie vom wissenschaftlichen Beirat des Wirtschaftsministeriums erhoben. Doch dies bleibt nicht unwidersprochen.

Kein Scholz-Zug

Man kann es sich kaum noch vorstellen: In Sachsen-Anhalt stellte die SPD immerhin acht Jahre lang den Ministerpräsidenten. Von 1994 bis 2002 war Reinhard Höppner Ministerpräsident, er ließ sich jeweils von der Linken tolerieren. Diese Art der Minderheitsregierung ging a...

Der Fraktionschef der Linken im Saarland, Oskar Lafontaine, wehrt sich gegen die erneute Nominierung von Thomas Lutze für den Listenplatz 1. Lafontaine rät davon ab, Lutze zu wählen, damit ruft er Wähler*innen im Saarland dazu auf, nicht seiner Partei bei der Bundestagswahl die Stimme zu geben.
Lafontaine rät von Linke-Wahl ab

Nach einem Streit zwischen Oskar Lafontaine und Thomas Lutze fliegen die Fetzen in der Linken: Lutze ist auf den einzig aussichtsreichen Listenplatz 1 des Saarlands gewählt worden. Lafontaine rät nun der Wahl seiner Partei bei der Bundestagswahl ab.

Hugo Simons Erbe für die Zukunft gesichert

Das Schweizerhaus in Seelow ist ein historischer Ort, dessen Bedeutung ein Heimatverein vor mehr als zehn Jahren erkannte. Lange war vergessen, dass es samt umliegender Ländereien von 1919 bis 1933 dem jüdischen Bankier Hugo Simon gehörte. Er war ein fortschrittlicher P...

Blühende Rapsfelder sind auch für Hummeln eine attraktive Nahrungsquelle.
Schwindendes Gelb

Raps ist eine wichtige Ölfrucht, Futterpflanze und Bienenweide. Der Anbau geht in Deutschland stark zurück. Ein Grund ist das Verbot von Saatgut-Beizmitteln. Doch das als Bienenschutz gedachte Verbot erweist sich als zweischneidiges Schwert.

Unerschrocken

Juliana Seelmann gewährte Frauen Kirchenasyl und wurde deshalb zu einer Geldstrafe verurteilt.

Angela Merkel hat von den Ost-Regierungschefs ein Buch geschenkt bekommen – vom Bund erwarten sie großzügigere Gaben.
Kämpferische Worte für den Osten

Viele Vorschläge hatte die Kommission »30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit« im Dezember vorgelegt. Ostdeutsche Ministerpräsidenten verlangen nun deren schnelle Umsetzung.

Wenn ein CDU-Ministerpräsident wie Reiner Haseloff von Rentengerechtigkeit spricht und gerade mal die Vermeidung weiterer Härten verlangt, klingt das zudem reichlich schwach.
Beschwörungen

Die Strukturschwäche im Osten wird auch mit der Ansiedlung von Unternehmen wie Tesla nicht beseitig. Weiterhin werden viele Ostdeutsche ihre persönliche Zukunft durch Wegzug sichern - müssen.

In der saarländischen Linkspartei eskaliert der Konflikt zwischen zwei Lagern. Nicht »fragend«, sondern »streitend schreiten sie voran«.
Saar-Linke in Scherben

Seit Jahren macht der Linke-Landesverband nur durch interne Machtkämpfe Schlagzeilen. Die Lager um den Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze und Landtagsfraktionschef Oskar Lafontaine stehen sich unversöhnlich gegenüber.

Marco Wanderwitz (CDU)
Pappkamerad Diktatur

Marco Wanderwitz, Ostbeauftragter der Bundesregierung, hat die Erzählung vom »diktatursozialisierten« Ossi wieder aus der Westentasche gezaubert. Ein Ablenkungsmanöver, um über die Folgen 30 Jahrer neoliberaler Politik nicht reden zu müssen.

Ein winziges Schrittchen

Im April legte sich SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil noch einmal ins Zeug für das neue Lieferkettengesetz. Kurz darauf scheiterte es im Bundestag an der Blockade durch die Unionsparteien. Insofern könnte man jetzt, da sich CDU, CSU und SPD doch noch auf einen Komp...

Existenzminimum als verhandelbare Größe

Im Grundrechtereport wird auch die verfassungsrechtlich fragwürdige Praxis der Vergabe reduzierter Regelsätze an Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften kritisiert.

Sind von Grundrechtseinschränkungen besonders betroffen: Marginalisierte Gruppen in Deutschland.
Miese Tricks gegen Schwache

Der Grundrechtereport müsste Pflichtlektüre für alle Bundestagsabgeordneten sein, vor allem aber für alle Mitglieder der Regierung. Die Autoren des Berichts halten den Ministerinnen und Ministern in Berlin den Spiegel vor. Was sie da sähen, schauten sie hinein, ist nich...

Rentengerechtigkeit kein Thema

Eine halbe Stunde befasste sich der Bundestag am Donnerstagabend mit der Benachteiligung großer Gruppen ostdeutscher Rentner. Mehrere Anträge von Linkspartei und Grünen, in denen eine Behebung von Unrecht gefordert wird, wurden danach abgelehnt.Die Linke hatte einerseit...

Corona steigert Angst um den Job

Neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern an deutschen Hochschulen haben nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Eine Umfrage von Verdi und GEW zeigt: In der Pandemie wächst die Existenzangst.

Projektion eines Problems

Judenwitze in Polizistenchats, die Tatsache, dass neun von zehn antisemitischen Straftaten von Neonazis begangen werden - all das gerät derzeit angesichts wütender Proteste von Palästinensern und arabischstämmigen Menschen in Deutschland völlig aus dem Blick. Vielen Pol...

Keine Freigabe der NSU-Akten in Hessen.
Aufklärung blockiert

Für den Frieden mit dem Koalitionspartner CDU sind die hessischen Grünen bereit, die NSU-Akten weiter der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Damit verzögern sie die Aufdeckung rechtsterroristischer Strukturen.

Die tägliche Enteignung

Politiker klagen gern -zum Beispiel über Parallelgesellschaften in migrantischen Stadtvierteln. Dabei existieren die für eine Demokratie wirklich gefährlichen Parallelgesellschaften ganz woanders.

Eine Pflegefachkraft setzt während ihrer Schicht in der ambulanten Pflege eine Klientin vom Bett auf den Sessel.
Mehr Geld und doch zu wenig

Zum Tag der Pflege wartete das Statistische Bundesamt mit einer frohen Botschaft auf: Die Bruttomonatsverdienste von Pflegenden in Kliniken und Altenpflegeheimen seien in den vergangenen zehn Jahren überdurchschnittlich gestiegen.