Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus
Jahrgang 1968, ist seit Oktober 2018 Redakteurin im „nd“-Politikressort. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Redakteurin bei der „jungen Welt“, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni studiert.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus:
Kevin Kühnert, ehemals Juso-Chef und derzeit SPD-Vizevorsitzender, soll nach dem Willen des Bundesvorstands der Partei Generalsekretär werden und in diesem Amt Lars Klingbeil nachfolgen. Dieser soll künftig mit Saskia Esken die Parteispitze bilden. Wolfgang Kumm/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Diplomatische Offensive

Es gibt Bewegung an der Spitze von SPD und Grünen, aber auch in den Fraktionen der Parteien. Wenn Kevin Kühnert und die Grünen-Vizechefin Ricarda Lang in der Parteihierarchie weiter aufrücken, werden sie das Bindeglied zu Basis und Parteijugend sein.

Unter furchtbaren Bedingungen leben Geflüchtete in Zeltlagern wie diesem seit Jahren in Calais im Nordwesten Frankreichs und hoffen auf einen Platz in einem Boot nach Großbritannien.
Abschottung nach Westen

Nach dem Tod von 27 Migranten im Ärmelkanal soll nun ein Flugzeug der EU-Grenzagentur Überfahrten verhindern. Luxemburgs Außenminister fordert derweil eine humane EU-Migrationspolitik.

Kartoffelernte in Niedersachsen: Auch der Anbau der stärkehaltigen Knollen ist in Deutschland stark zurückgegangen, weil er sich nicht mehr lohnt; die reduzierte Vielfalt der Kulturen sorgt für weniger Variationsmöglichkeiten bei den Fruchtfolgen. Philipp Schulze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Nichts übrig für die Bauern

Das Europaparlament hat diese Woche neue Kriterien für die Förderung der Landwirtschaft beschlossen. Aus Umweltverbänden und Parteien kommt scharfe Kritik daran, dass Klima- und Umweltschutzkriterien zu kurz gekommen seien.

Die Ampel-Koalition stellt ihren Koalitionsvertrag vor.
Licht und Schatten

Im Vergleich zum Status quo in der deutschen Asylpolitik scheint der Koalitionsvertrag ein Fortschritt zu sein. Das Einwanderungsrecht wird dennoch vor allem entlang den Bedürfnissen der Unternehmerschaft ausgestaltet.

Ein Bundespolizist nimmt den Fingerabdruck eines Migranten.
Freundlicher abschieben

Flüchtlingsorganisationen sehen bei den Vorhaben von SPD, Grünen und FDP zu Einwanderung, Bleiberecht und Asyl Licht und Schatten. Irreguläre Migration solle reduziert und reguläre Migration ermöglicht werden, so die Koalition.

Es wird teuer

Für Annalena Baerbock sind Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit miteinander vereinbar. Doch es ist zu erwarten, dass die Mehrheit der Lohnabhängigen, der Ärmeren am Ende das Gros der Kosten für die Klimawende wird tragen müssen.

Ampel-Schulterschluss mit roter Haltelinie: Vertreter der künftigen Bundesregierung stellen sich am Mittwoch den Medien.
Zumindest die Chemie stimmt

»Diskret« und zugleich »kontrovers« habe man verhandelt, lobte FDP-Chef Lindner am Mittwochnachmittag bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags seiner Partei mit SPD und Grünen. Dessen Ziele sind ambitioniert, die Wege dahin sind eher vage skizziert.

Wie hier in Frankfurt am Main warten überall in Deutschland Menschen auf ihre erste oder eine Auffrischimpfung gegen Corona.
Vakzine bleiben begrenzt verfügbar

Als »desaströse Kommunikation« hat Bayerns Regierungschef Söder die Äußerungen von Jens Spahn vom Wochenende zur Bereitstellung von Corona-Impfstoffen kritisiert. Der Gesundheitsminister räumte am Montag Fehler ein.

Friedrich Kießling, Christoph Safferling, Margaretha Sudhof und Peter Frank bei der Vorstellung des Buches
Bundesanwaltschaft: Linke stets unter Beobachtung

Kommunistenverfolgung, »Spiegel«-Affäre, Milde gegen Nazis in den eigenen Reihen: Eine von der Bundesanwaltschaft in Auftrag gegebene Studie beleuchtet die Vergangenheit der Staatsschutzbehörde.

Die am 18.11.2021 in Karlsruhe bei der Präsentation des Abschlussberichts zur Aufarbeitung der Geschichte der Bundesanwaltschaft vorgestellte Publikation «Staatsschutz im Kalten Krieg»
Politische Kontinuitäten

Kommunistenverfolgung, »Spiegel«-Affäre, Milde gegen Rechtsradikale und Altnazis in den eigenen Reihen: Eine unabhängige Untersuchung hat die Geschichte der Bundesanwaltschaft und deren personelle wie politische Kontinuitäten untersucht.

War im Bundestagswahlkampf in ihrem Wahlkreis ebenso präsent wie in überregionalen Medien: CDU-Kandidatin Sabine Buder, deren Bewerbung für den Parteivorsitz nun abgelehnt wurde
Sabine Buder wurde ausgebremst

Sabine Buder aus Ostbrandenburg machte noch vor wenigen Tagen Werbung für einen CDU-Chef Friedrich Merz. Nun wollte sie sich selbst für den Bundesvorsitz bewerben. Doch ihr Kreisverband lehnte ihre Aufstellung ab.

Für konsequenten Waffenexportstopp

In einem Appell an Mitglieder der amtierenden und der künftigen Bundesregierung fordern zahlreiche Initiativen das Ende von Waffenlieferungen an alle am Krieg im Jemen beteiligten Staaten.

Lockdown nur für Ungeimpfte? Jana Frielinghaus sieht darin keine Lösung für den Umgang mit der Pandemie.
Kontraproduktiv

Wenn wir es in der vierten Welle mit einer Pandemie der Geimpften wie der Ungeimpften zu tun haben, dann ist der von SPD, Grünen und FDP explizit angekündigte »Lockdown für Ungeimpfte« maximal kontraproduktiv.

2G-Regel im Zuschauerraum des Berliner Ensemble: Ungeimpfte erfahren über die aktuell geltenden Regeln im Kulturbetrieb zusätzlichen Druck, sich impfen zu lassen.
Ampel will Lockdown für Ungeimpfte

Nach scharfer Kritik von Medizinern haben sich die Parteien, die Anfang Dezember die neue Bundesregierung bilden wollen, auf zusätzliche Möglichkeiten von Kontaktbeschränkungen geeinigt. Die Zahl der Corona-Ansteckungen steigt weiter.

Billige Fleischproduktion führt auch in Brasilien zu miesen Löhnen und Ausbeutung der Arbeiter*innen.
Billiges Fleisch, billiger Saft, niedrige Löhne

Landarbeiter in Brasilien leiden oft unter sklavereiähnlichen Arbeitsverhältnissen. Ihre Lage hat mit Monopolisierung der Verarbeitung und mit dem Preis von in Deutschland verkauften Produkten zu tun.

Neuanfang

Die Linksfraktion im Saarland hat Barbara Spaniol ausgeschlossen. Die Linke-Politikerin hat nun mit einer weiteren Ex-Grünen-Politikerin eine eigene Fraktion gegründet. Sie war schon vorher politisch allein unterwegs.

Saskia Esken hatte bereits zuvor ihre Bereitschaft zur erneuten Kandidatur für den SPD-Vorsitz erklärt, am Montag tat dies auch Generalsekretär Lars Klingbeil. Beide wurden vom Parteivorstand einstimmig als künftiges Spitzenduo nominiert.
Esken und Klingbeil sollen SPD führen

Die SPD will offenbar das Gleichgewicht zwischen den Strömungen in der Partei wahren. Die jetzt vom Vorstand nominierten künftigen Vorsitzenden streben zunächst auch keinen Ministerposten an.

Als routinierter Parteimanager hat sich Lars Klingbeil bereits bewährt. Am Montag gab der SPD-Generalsekretär bekannt, sich gemeinsam mit Saskia Esken um den Parteivorsitz zu bewerben.
Ruhe und Ordnung in der SPD

Die designierten Vorsitzenden der SPD, Saskia Esken und Lars KLingbeil, haben angekündigt, die Erneuerung der Partei weiter vorantreiben zu wollen. Wie die in Politik umgesetzt werden soll, scheint bei den Sozialdemokraten aber nur wenige zu interessieren.

In der Gastronomie ist geringfügige Beschäftigung, für die kaum Sozialbeiträge gezahlt werden müssen, verbreitet.
Etikettenschwindel

Die Ampel-Parteien wollen die Grenze, bis zu der für geringfügig Beschäftigte die Sozialversicherungspflicht entfällt, von 450 auf 520 Euro anheben. Damit werden noch mehr Anreize geschaffen, reguläre in Minijobs umzuwandeln.

Nach Ansicht von Kritikern haben die meisten mit den NSU-Ermittlungen befassten Polizeibeamten dafür ein »Ungenügend« verdient.
Verdunkler

Zwei Autoren haben sich durch Presseartikel und Polizeimeldungen der Jahre 2000 bis 2011 und durch Ausschussberichte gewühlt, um den Verlauf der Ermittlungen nach den Taten der rechten Terrorgruppe NSU zu rekonstruieren.