Redaktionsübersicht

Sebastian Weiermann

Sebastian Weiermann
Sebastian Weiermann hat in Hamburg und Bochum ein bisschen Geschichte und Sozialwissenschaften studiert. Beim nd kümmert er sich von Wuppertal aus um alles was in Nordrhein-Westfalen passiert. Besonders gern schreibt er über soziale Bewegungen und innere (Un)sicherherheit.
Aktuelle Beiträge von Sebastian Weiermann:
Ein Plakat der Linken wird 2017 vor dem nordrhein-westfälischen Landtag präsentiert.
Spaß statt Schlammschlachten

Die Linke in NRW ist in der Krise. Nicht nur wegen des schlechten Ergebnisses bei der Bundestagswahl. Auch der Umgang mit der Corona-Pandemie führt zu Streit. Ein Parteitag am Wochenende soll ein Aufbruchssignal sein.

Europaweit kamen bei der Flutkatastrophe im Sommer über 220 Menschen ums Leben, 184 davon allein in Deutschland.
»Die Flut kam nicht plötzlich«

Experten erklären, das Hochwasser vom Juli in Deutschland wurde korrekt vorhergesagt. In Düsseldorf wirft die Opposition der Regierung deshalb vor, Märchen zu erzählen. Der Untersuchungsausschuss hat seine Arbeit aufgenommen.

In vielen Bundesländern schon Alltag, Kennzeichnungspflicht für die Polizei.
Bürgerrechte für die Mitte

Kritisch gegenüber der Vorratsdatenspeicherung, für Kennzeichnungspflicht der Polizei, die Aufarbeitung des NSU und legales Cannabis. Der Koalitionsvertrag ist ein linksliberales Wohlfühlprogramm, hat aber seine Tücken.

Serap Güler bei der Vorstellung des Teams von Helge Braun.
Türkeistämmiges Arbeiterkind

Helge Braun möchte Serap Güler zur Generalsekretärin der CDU machen. Eine türkischstämmige Frau ist eine Provokation für die Rechten in der CDU. Dabei vertritt Güler oft genug Positionen die CDU pur sind.

Impfwillige stehen an einem Impfbus in Berlin an.
Impft überall!

Statt über eine Impfpflicht zu diskutieren sollten endlich die Impfangebote ausgebaut werden. Jeder Ungeimpfte sollte über Möglichkeiten stolpern.

Lange Schlangen vor einer Impfstelle in der Dortmunder Innenstadt.
Es mangelt an Impf-Angeboten

Nicht nur in Nordrhein-Westfalen fehlt es an Möglichkeiten, sich gegen Corona impfen zu lassen. Es mangelt an dezentralen Impfstellen. Wer die Impfquote erhöhen will, muss sie ausbauen.

Friedrich Merz hat am Dienstagnachmittag sein Team vorgestellt.
Wieder Dreikampf um CDU-Vorsitz

Die CDU ist wieder auf der Suche nach einem Vorsitzenden. Erstmals sollen die Mitglieder entscheiden. Zur Wahl treten zwei alte Bekannte und ein Merkel-Vertrauter an.

300 Menschen fordern am Samstag Aufklärung im Fall Giorgos Zantiotis. Er starb im Wuppertaler Polizeigewahrsam.
Warum starb Giorgos Zantiotis?

Vor einer Woche starb ein junger Mann im Wuppertaler Polizeigewahrsam. Seitdem hat die Aufklärung kaum Fortschritte gemacht. Am Wochenende demonstrierten Linke, Freunde und Angehörige in Wuppertal, Frankfurt und Hamburg.

Mit Bus und Bahn zu fahren, soll für Studierende in Potsdam teurer werden.
Semesterticket in Gefahr

Ab Frühjahr 2022 sollen die Semestertickets in Brandenburg mehr kosten. Dagegen wird diesen Donnerstag vor dem Verkehrsministerium in Potsdam protestiert.

Im Morgengrauen blockieren Aktivisten an zwei Stellen die Kohlebahn von RWE.
14 Stunden Blockade - sieben Tage Knast

Seit drei Jahren müssen Aktivisten, die ihrer Identität nicht preisgeben, in NRW mit mehrtägigen Gewahrsamsnahmen rechnen. Eine vorgezogene Strafe - wie einige kritisieren. Das nordrhein-westfälische Polizeigesetz von 2018 macht es möglich.

Im Gewahrsam des Justizentrums in Wuppertal ist ein 24-jähriger Mann gestorben.
Todesfall »nicht medienrelevant«

In Wuppertal ist ein 24-jähriger in Polizeigewahrsam gestorben. Die Staatsanwaltschaft hielt den Todesfall nicht für berichtenswert. Die Nachricht musste den Umweg über das griechische Indymedia machen.

Eine Fahne die ihm gefallen dürfte. Atilla Hildmann bei einer Demonstration im Sommer 2020.
Hetzer Hildmann gewarnt

Der Querdenker und Antisemit Attila Hildmann konnte vor der Strafverfolgung fliehen, weil eine Mitarbeiterin der Berliner Staatsanwaltschaft ihn warnte. Die Staatsanwaltschaft will sich jetzt besser aufstellen.

Mission bei der SPD erfüllt

Norbert Walter-Borjans, der seit zwei Jahren mit Saskia Esken zusammen die SPD führt, will im Dezember nicht noch einmal für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren. Er sieht seine Mission, die Partei zu stabilisieren, als erfüllt an.

Beim CDU-Parteitag in Bielefeld bedankt sich Hendrik Wüst bei seinem Vorgänger Armin Laschet.
Ministerpräsident für ein halbes Jahr

Hendrik Wüst soll NRW-Ministerpräsident werden. Früher gab er sich konservativ, heute sozial und klimabewusst. Seine bisherige Klimapolitik ist ausbaufähig. Spannend wird, wie er sich in der Frage der Dörfer am Tagebau Garzweiler verhält.

»Es ist alles immer noch voller Dreck«

Der Kriminalbeamte Andy Neumann lebt in Bad Neuenahr-Ahrweiler und gehört zu den Betroffenen der Flutkatastrophe im Juli. Jetzt hat er über sein Erleben der Ereignisse ein Buch verfasst, dessen Erlöse Flutopfern zugute kommen sollen.

Ein grün-gelbes Projekt

Wenn sich SPD, Grüne und FDP auf eine Koalition einigen sollten, könnte Cannabis legalisiert werden. Aus linker Sicht bietet ein solcher Schritt zwar einerseits Vorteile, in den bestehenden Verhältnissen aber auch Schattenseiten.

Basisdemokratische Christdemokraten?

Auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden könnten erstmals in der Geschichte der CDU die Mitglieder entscheiden. Ob es so kommt soll eine Konferenz der Kreisvorsitzenden entscheiden.

500 Nazis bei Trauermarsch

In Dortmund haben 500 Neonazis Siegfried »SS-Siggi« Borchardt gedacht. Der 67-jährige war über Jahrzehnte der Kopf der Neonazi-Szene in Dortmund. Dabei mussten sie über einen Großteil der Strecke Gegenprotest ertragen.