Redaktionsübersicht

Sebastian Weiermann

Sebastian Weiermann
Sebastian Weiermann hat in Hamburg und Bochum ein bisschen Geschichte und Sozialwissenschaften studiert. Beim nd kümmert er sich von Wuppertal aus um alles was in Nordrhein-Westfalen passiert. Besonders gern schreibt er über soziale Bewegungen und innere (Un)sicherherheit.
Aktuelle Beiträge von Sebastian Weiermann:
Genoss*innen werfen Sahra Wagenknecht einen »kampagnenartigen Mediensturmlauf« gegen die Linkspartei vor.
Argumente statt Ausschlüsse

Sahra Wagenknecht sieht sich mit einem Parteiausschlussverfahren konfrontiert. Für die Linke kommt der Antrag zur Unzeit. Die Parteiführung geht dazu auf Distanz. Auch Kritiker*innen der Linkenpolitikerin sehen den Vorstoß skeptisch.

»Herr, hilf«, mag sich Rainer Maria Kardinal Woelki denken. Er steht unter Druck, der Papst hat Kontrolleure nach Köln geschickt.
Geschlossene Gesellschaft

Eine Firmung in Düsseldorf ist zu einem neuen Anlass Symbol der Auseinandersetzung um sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche geworden. Die große Frage ist allerdings, wie sich die Kirche in Zukunft entwickeln soll.

Marx und Woelki - Wer bleibt, wer geht?

Während Kardinal Reinhard Marx für sein Rücktrittsangebot viel Respekt und Wünsche im Amt zu bleiben erhalten hat, nimmt der Druck auf den Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki zu.

In der Nachbarschaft von Verfassungsschutzchef Haldenwang in Wuppertal wurde an die Verstrickung von V-Leuten in den Anschlag erinnert.
Solingen - nichts ist vorbei

Vor 28 Jahren wurde der Brandanschlag in Solingen von Neonazis verübt. Am Wochenende haben Aktivisten deshalb an die Verstrickung von V-Leuten des Verfassungsschutzes in die Tat erinnert.

Versteht die Wut der einfachen Katholiken immer noch nicht: Kardinal Woelki
Kardinal Woelki unter Druck

Papst Franziskus forderte Rainer Woelki wegen des Missbrauchsskandals nicht zum Rücktritt auf. Nun aber entsendet er Bischöfe zur »Visitation« nach Köln. An der katholischen Basis in Düsseldorf wurde derweil gegen den Kardinal demonstriert.

Rote Karte für Kardinal Woelki vor der Kirche St. Maria vom Frieden
»Alles wird gut«

In Düsseldorf haben Katholik*innen gegen einen Besuch ihres Bischof Rainer Maria Kardinal Woelki protestiert. Sie werfen ihm mangelnden Aufklärungswillen in Fällen von sexualisierter Gewalt vor.

Bonn, die alte Provinzhauptstadt, genießt nicht den besten Ruf. Doch ein neues Bündnis im Rathaus will für frischen Wind sorgen und die Stadt sozialer und lebenswerter machen.
Bonner Aufbruch

Ausgerechnet in Bonn, der piefigen Beamtenstadt am Rhein, regiert seit knapp einem halben Jahr eine linke Koalition. Das Viererbündnis könnte aufzeigen, wie konservative Mehrheiten abgelöst und neue Themen gesetzt werden.

Die Grenzen der Meinungsfreiheit

Politiker aus unterschiedlichen Parteien fordern harte Strafen für diejenigen, die für antisemitische Ausschreitungen verantwortlich sind. Auch Vertreter von Juden und Muslimen in Deutschland verurteilten die Attacken.

Demonstranten in Hamburg-Altona zeigen Symbole der palästinensischen Nationalbewegung und anderer arabischer Länder.
Nahostkonflikt schwappt herüber

In der Bundesrepublik sind Teile der Bevölkerung angesichts des Krieges zwischen Israel und palästinensischen Gruppen gespalten. Einige Demonstranten nehmen die Ereignisse in Nahost zum Anlass für judenfeindliche Hetze.

Gewerkschaften wieder am 1. Mai auf der Straße

Die Folgen der Corona-Pandemie dürfen nicht zu Lasten der Arbeitnehmer gehen: Das war die zentrale Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zum 1. Mai. Zehntausende waren in diesem Jahr am Kamptag der Arbeiterklasse auf der Straße.

»Technokratische Dystopie«

Die Veranstalter der links-alternativen Fusion wollen weiter an der Durchführung des Festivals im Sommer festhalten. Es soll ein eigenes Labor aufgebaut werden, um alle Besucher zu testen. Die Daten sollen gespeichert werden. Daran gibt es große Kritik.

Meilenstein für Klimaschutz

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz der Bundesregierung sorgt dafür, dass es in Deutschland einen konsequenteren Klimaschutz geben muss. Die Wege dafür sind bekannt, jetzt kommt es auf die politische Umsetzung an.

Ausbau versechsfachen

Der Ausbau der Energiegewinnung aus Sonne und Wind muss beschleunigt werden, fordern Scientists for Future in einem Diskussionspapier. Das soll auch den Standort Deutschland sichern und Arbeitsplätze schaffen.

Gegner im Land, mögliche Partner im Bund

Schwarz-Grün, Grün-Schwarz, das könnte nach der Bundestagswahl die Regierungsoptionen sein. Wie gut passt der CDU-Chef Armin Laschet zu den Grünen?

Gegen Enteignung

RWE möchte das Grundstück eines Bauern in Lützerath im November abbaggern, um an die Kohle zu kommen. Dafür hat der Konzern einen Antrag auf sogenannte vorzeitige Besitzeinweisung gestellt - will also schnell Fakten schaffen.

Katholisches Stehaufmännchen

In der Sitzung des CDU-Präsidiums ist eine Vorentscheidung für Armin Laschet gefallen. Ein Überblick über dessen politischen Werdegang: Von Aachen über Bonn, Brüssel und Düsseldorf nach Berlin.

Sahra ist Spitze

Seit Tagen tobt in der Linken eine Debatte über Sahra Wagenknecht. Thesen ihres neuen Buches wurden als feindlich gegenüber Minderheiten wahrgenommen. Trotzdem setzte sie sich bei der Aufstellungsversammlung für den Bundestag durch.

Gespalten und perspektivlos

Sebastian Weiermann glaubt nicht, dass sich die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen von den Debatten um Sahra Wagenknecht schnell erholt. Wie die Partei einen starken Wahlkampf führen will, kann er sich nicht vorstellen.