Redaktionsübersicht

Sebastian Weiermann

Sebastian Weiermann
Sebastian Weiermann hat in Hamburg und Bochum ein bisschen Geschichte und Sozialwissenschaften studiert. Beim nd kümmert er sich von Wuppertal aus um alles was in Nordrhein-Westfalen passiert. Besonders gern schreibt er über soziale Bewegungen und innere (Un)sicherherheit.
Aktuelle Beiträge von Sebastian Weiermann:
Proteste für den Erhalt von Lützerath vor wenigen Wochen.
Reuls Räumungsplan wankt

Eigentlich soll Lützerath im Januar geräumt werden, doch nun könnte die Haltung der Stadt Erkelenz noch einmal für Turbulenzen sorgen. Sie sieht sich nicht zuständig, »Vollzugshilfe« zu beantragen.

Von Lützerath sind es nur ein paar Meter bis zur Abbruchkante des Tagebaus
Schonfrist für Lützerath?

Die Rechtslage sei klar, Lützerath dürfe abgebaggert werden, betont die nordrhein-westfälische Landesregierung. Dem widerspricht ein auf das Bergbaurecht spezialisierter Jurist.

Bischof Bätzing ist immer freundlich und reformfreudig, was er durchsetzen kann bleibt allerdings fraglich.
Segen für Beschäftigte

Die Reform des kirchlichen Arbeitsrechts ist ein Segen für queere Beschäftigte. Aber sie könnte auch schon der Höhepunkt der Veränderungen in der katholischen Kirche sein.

Einschusslöcher in der Tür der Alten Synagoge in Essen
Schüsse auf Rabbinerhaus

Nach einem Angriff auf das Rabbinerhaus der Alten Synagoge in Essen ist das Entsetzen groß. NRW-Innenminister Reul spricht von einem Anschlag. 80 Menschen protestierten spontan gegen Antisemitismus.

Zu viel Einfluss des türkischen Staates befürchten Ditib-Kritiker in Essen.
Keine Jugendhilfe mit Ditib

Fast ein Jahr nach einem Antrag als Träger der Jugendhilfe anerkannt zu werden, ist die Essener Ditib mit ihrem Vorhaben gescheitert. Kritiker sind erleichtert.

In Dortmund mag man Nashörner, auch Elmos hat eins vor dem Firmensitz.
225 Arbeitsplätze in Gefahr

Der Dortmunder Chiphersteller Elmos darf seine Waferproduktion nicht an ein chinesisches Unternehmen verkaufen. In der Stadt macht man sich nun Sorgen um die Arbeitsplätze und bezweifelt den Sinn des Verkaufsverbots.

Viele spazieren am Samstag direkt an die Abbruchkante und blicken in den Tagebau.
An der Abbruchkante von Lützerath

Partystimmung an der Tagebaukante. In Lützerath gibt sich die Klimagerechtigkeitsbewegung selbstbewusst. Das Dorf soll nicht der Kohle geopfert werden. Wann überhaupt eine Räumung ansteht, ist ungewiss.

Kardinal Rainer Maria Woelki muss sich mit dem Vorwurf der Falschaussage auseinandersetzen.
Woelki schwer belastet

Eine ehemalige Mitarbeiterin des Erzbistums Köln ist sich sicher: Erzbischof Woelki weiß seit Jahren von einem Missbrauchsfall. Der wiegelt ab, behauptet, erst im Sommer davon erfahren zu haben.

Sahra Wagenknecht sieht sich als Opfer eines
Eine ungewollte Kundgebung

Duisburger Linke fühlen sich von Sahra Wagenknecht verunglimpft. Die Politikerin sieht in der fehlenden Unterstützung für eine Kundgebung ein »Schmierentheater«, an dem sie sich nicht beteiligen will.

Mit Turbulenzen zusammengerauft

Wortgefechte und durchgefallene Kandidat*innen stehen bei der nordrhein-westfälischen Linken einer inhaltlichen Einigkeit gegenüber. Die neue Parteiführung steht vor großen Herausforderungen.

Über befreundete Gruppen aus Kiew hat die Initiative Cars of Hope Verbindungen in die Ostukraine aufbauen können, wo der Krieg am heftigsten wütet und die Menschen auf Hilfslieferungen angewiesen sind.
»Nahe der Front wird am meisten Hilfe benötigt«

Die Initiative Cars of Hope unterstützt bereits seit Jahren Geflüchtete auf der Balkanroute. Als der Ukraine-Krieg ausgebrochen ist, weitete sie ihre Hilfe aus und bringt Hilfsgüter bis nah an die Frontlinie.

NRW-Linke vor Umbruch

In Nordrhein-Westfalen steht Die Linke vor einem kompletten Umbruch. Teile des Landesvorstands wollen nicht weitermachen. Neue Bewerber plädieren für einen Politikwechsel.

Der Krise solidarisch entgegentreten

Gewerkschaften und Verbände stellen Forderungen zur Abmilderung der Krise auf. Sie wenden sich gegen Hilfen nach dem Gießkannenprinzip und fordern den Ausbau erneuerbarer Energien.

»Montags müssen die meisten von uns arbeiten«

Mit den Montagsdemos wollen die von Gewerkschaften und NGOs organisierten Proteste nichts zu tun haben. Wer nicht mit der Ukraine solidarisch ist, den fordern die Gruppen auf, zu Hause zu bleiben.

Rücktritt von Lewentz gefordert

Mehr als ein Jahr nach der Flut im Ahrtal ist das Video eines Polizeihubschraubers veröffentlicht worden. Zu sehen sind Menschen, die um ihr Leben fürchten. Hätte der Innenminister die Informationen nutzen müssen?

An der oberen Ahr waren schon um 22:21 Uhr Häuser überflutet. Das zeigen Aufnahmen aus einem Polizeihubschrauber. Weiter unten war die Flut zu diesem Zeitpunkt noch nicht angekommen.
Mehr als vier Stunden

Ein Polizeihubschrauber zeigte früh in der Flutnacht das Ausmaß der Katastrophe. Wie viel Hilfe wäre möglich gewesen, wenn die Behörden darauf angemessen reagiert hätten, fragt sich Sebastian Weiermann.

Den Schwung mitnehmen

»Deutsche Wohnen & Co. enteignen« hat gezeigt: Linke können Erfolge erzielen, wenn sie die Eigentumsfrage stellen. Über historische Erfahrungen und nächste Schritte wird am Wochenende in Berlin diskutiert.

Protestaktion gegen den Abriss des Dorfes Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier, das zur Erweiterung des Tagebaus Garzweiler II weichen soll.
Ohne Ureinwohner wird geräumt

Gegen ihre Wahlkampfversprechen haben die Grünen das Dorf Lützerath aufgegeben. Sie argumentieren mit der Energiesicherheit und dem Wegzug der angestammten Bewohnerschaft.

Direkt vor Lützerath verläuft die symbloische Grenze.
Die symbolischen 1,5 Grad

Mit der Entscheidung, Lützerath zur Abbaggerung freizugeben, könnten die Grünen wichtige Unterstützer verlieren.

280 000 für Klimagerechtigkeit

Der Klimastreik vom Freitag wurde von Regierungspolitiker*innen im Land weitgehend ignoriert. Eine Ausnahme ist Düsseldorf, wo die grüne Wirtschaftsministerin den Dialog suchte.