Redaktionsübersicht

Oliver Kern

Oliver Kern

Oliver Kern, Jahrgang: 1978, Studium Sportwissenschaften, Anglistik, Kommunikations- und Medienwissenschaften (alles Magister) an der Uni Leipzig bis 2006.

Schreibt über: Olympia, Sportförderung, Wintersport, Basketball, Volleyball bis 2007 verschiedene Praktika (erstes nd-Praktikum 2004), bis 2009 Volontariat beim nd, seit September 2009 festangestellt im Sportressort

Aktuelle Beiträge von Oliver Kern:
Robert Habeck (r.) handelte mit Katars Energieminister Saad Sherida Al-Kaabi (l.) jüngst eine Energiepartnerschaft aus.
Dreckiges Gas

Die Fußballer spielen eine WM, mit der sich Katar vielleicht ein besseres Image erkauft. Wir alle schweigen und zahlen bald sogar Millionen ans Emirat, um mit dessen Gas zu heizen. Aber die Sportler sollen sich schämen?

Deutschlands Startelf hält sich im Protest gegen die Fifa vor dem WM-Auftakt gegen Japan den Mund zu.
Und jetzt: Mund auf!

Mund zu statt Buntes auf dem Arm. Nach dem Kapitänsbinden-Verbot lassen sich Deutschlands Fußballer einen neuen WM-Protest einfallen. Der hat allerdings einen anderen Adressaten. Nun müsste noch die Politik nachziehen.

Fußball in der Wüste: Baustelle eines Stadions für die WM in Lusail bei Doha, November 2021
Ist jetzt Schluss mit dem Fußball?

Die schlimmste WM aller Zeiten beginnt. Korrupte Vergabe, Tote auf den Baustellen, Spiele in der Wüste in einem Land ohne Demokratie und Menschenrechte. Muss man sich vom Profifußball abwenden? Eine Diskussion im nd.

Dopingforscher Werner Franke
Erfolg durch Aufmerksamkeit

Er war laut und unbequem. Das gefiel nicht jedem, nicht mal jedem Mitstreiter. Doch Werner Franke hatte Erfolg damit, machte den Kampf gegen Doping zum Mainstream. Nun ist er im Alter von 82 Jahren gestorben.

Der jüngst nach Spanien gewechselte Justus Hollatz (r.) überzeugte gegen Finnland mit ruhiger Spielführung, 18 Punkten und neun Assists.
Erfolgreich eingesprungen

Egal ob NBA-Stars oder einfache Bundesliga-Spieler. Bundestrainer Gordon Herbert macht aus allem ein erfolgreiches Team. Nach EM-Bronze feierte er nun die gesicherte Teilnahme an der Weltmeisterschaft nächsten Sommer.

In Seattle im Bundestaat Washington wurde bereits vor zwei Jahren im Football-Stadion gewählt.
Willkommen im XXL-Wahllokal

Viel Platz, Erfahrung im Lenken von Menschenmassen und eine Menge kostenloser Parkplätze. US-Sportvereine stellen ihre Spielstätten nun auch als Wahllokal zur Verfügung. Die Initiative dafür ging von den Sportlern aus.

Der Bonner TJ Shorts (v.) ist der kleinste, Berlins Christ Koumadje der größte Basketballer der BBL. Am Sonntag machte der Kleine 29 Punkte mehr.
Größe wird überbewertet

Das Pokal-Achtelfinale zwischen Berlin und Bonn hebelte alle Vorurteile im Basketball aus. Die beiden Besten sind keine 1,80 m groß. Es war ein atemberaubendes Duell mitten unter Riesen – mit dem besseren Ende für Alba.

Der Leipziger Handballer Lucas Krzikalla machte vor wenigen Tagen seine Homosexualität öffentlich.
»Wir brauchen diese Vorbilder«

Erstmals hat sich ein deutscher Profihandballer als schwul geoutet. Im Fußball gab es das noch nie. Könnte der Bann gebrochen sein, da die Reaktionen positiv blieben? Ein Gespräch mit LSVD-Vorstand Christian Rudolph.

Spielfeld der Statistiker

Die Schachplattform chess.com veröffentlicht einen Bericht, warum sie Großmeister Hans Niemann sperrte. Er habe in 100 Online-Partien betrogen und über das Ausmaß gelogen. Doch schummelte er auch am realen Brett?

Die Nutzung des Olympiastadions für die Leichtathletik-EM im Sommer wurde von vielen als nachhaltig gerühmt. Doch der Begriff wird falsch verwendet, meint Sylvia Schenk.
»Beton ist nicht nachhaltig«

Kein Verständnis für Nachhaltigkeit, fehlende Menschenrechtskonzepte und verpasste Jahre im internationalen Dialog. Für Menschenrechtsexpertin Sylvia Schenk hat Deutschland vor einer Olympiabewerbung viel aufzuholen.

Marek Sotola (l.) muss auf Berlins Diagonalposition in Benjamin Patchs große Fustapfen treten.
Eine Krise folgt der nächsten

Nur noch neun Teams starten nach mehreren Corona-Pleiten in die neue Volleyballsaison der Männer. Auch Meister Berlin hatte zu knabbern und musste zudem seine halbe Mannschaft austauschen. Um Titel wird dennoch gekämpft.

Der Gewinn von EM-Bronze des DBB-Teams wurde von Millionen Menschen verfolgt. Doch setzt sich das im Liga-Alltag fort?
Warten auf die Euphorie

Hohe Einschaltquoten, attraktiver Basketball und EM-Bronze. Keine Frage, das Nationalteam hat im Sommer neue Fans gewonnen. Kann nun auch die Bundesliga davon profitieren? Das erste Duell könnte ein Fingerzeig sein.

Das DVV-Team um Kapitänin Jennifer Janiska (r.) konnte in der Vorbereitung zuletzt sogar Brasilien mit 3:2 bezwingen.
Die selbsternannte Wundertüte

Sieben Wochen Trainingslager in Kienbaum waren zu lang. Da sind sich die deutschen Volleyballerinnen und Bundestrainer Vital Heynen einig. Dafür aber sitzen nun pünktlich zur WM die verschiedenen Spielsysteme.

Willy Hernangómez (r.) nahm es im Finale mit Frankreichs Abwehrbollwerk Rudy Gobert auf und führte Spanien zu EM-Gold.
Der Siegeszug der Flexiblen

Einzelstars sind im Basketball überbewertet. Das zeigten die Erfolge von Spanien und Deutschland bei dieser Europameisterschaft. Für beide Teams sieht die Zukunft rosig aus, denn sie sind jung und kaum ausrechenbar.

Auch Deutschlands Teamkapitän Dennis Schröder (l.) meckerte häufig über die Entscheidungen der Schiedsrichter dieser Basketball-EM.
Eine bewusste Eskalation

Verschwundene Sekunden auf der Spieluhr, vergessene Freiwürfe und disqualifizierte Stars. Die EM-Referees haben keinen leichten Stand. Dabei liegt die Ursache der Kritik an ihnen in einem jahrelangen Verbands-Hickhack.

Keine Angst vor großen Namen: Franz Wagner (r.) traf sogar gegen den weltbesten Verteidiger, Giannis Antetokounmpo.
Der komplette Basketballer

Er kann werfen, dribbeln, passen und verteidigen. Und Furcht kennt er auch keine. Spätestens mit dem 107:96-Viertelfinalsieg gegen Griechenland hat Franz Wagner die deutschen Basketballer zum EM-Mitfavoriten gemacht.

Dennis Schröder (u.) ging beim knappen Achtelfinalerfolg gegen Montenegro mit Kampfgeist in der Defensive voran.
Die Stunde des Anführers

Der besten Halbzeit folgte sofort die schlechteste. Mit einem zu knappen 85:79 gegen Montenegro erreicht das DBB-Team das EM-Viertelfinale. Die Haupterkenntnis: Kapitän Dennis Schröder kann die Mannschaft anführen.

Johannes Voigtmann (o.) zeigte schon gegen Bosniens Jusuf Nurkić (2.v.l.), dass er körperlich starke Center gut kontrollieren kann.
Ab jetzt keine Fehler mehr

Die Vorrunde in Köln war atmosphärisch wie spielerisch herausragend. Ab Samstag müssen Deutschlands Basketballer in Berlin mit dem Druck umgehen können, dass sie jederzeit aus dem EM-Turnier fliegen können.

Egal, wie viele Verteidiger das deutsche Team gegen ihn stellte, Luka Dončić (l.) war am Dienstagabend einfach nicht zu stoppen.
Die erste Show des Luka Dončić

Luka Dončić ließ sich von niemandem stoppen. 36 Punkte schenkte er den deutschen Basketballern bei der EM in Köln ein. Deren erste Niederlage beim Heimturnier hätte aber wohl zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können.

Luka Dončić fand zuletzt beim 71:90 in der WM-Qualifikation kaum einen Weg durch die deutsche Abwehr. Bei der EM sinnt er nun auf Revanche.
Lust auf doppelte Revanche

Im Angriff genial, in der Defensive zu träge: Europameister Slowenien findet in diesem Basketball-Sommer noch nicht die Balance. Das gibt dem DBB-Team die Chance, NBA-Superstar Luka Dončić den Gruppensieg zu entreißen.