Antisemitismus

Auf ein nächstes Lumbung!

Der sudanesische Karikaturist Khalid Albaih über den Umgang mit Antisemitismus und Rassismus auf der diesjährigen Documenta

Khalid Albaih

Rassismus ist kaum Thema

Eine Studie attestiert den deutschen Polizeien mangelnde strukturelle Maßnahmen gegen Diskriminierung

Lilli Mehne

Enttäuschter Humanist

Meron Mendel wollte beim Antisemitismus-Eklat in Kassel vermitteln – vergeblich.

Larissa Kunert

Widerlichste Stereotype

Martin von Arndt über Antisemitismus in Deutschland und seinen Politthriller »Wie wir töten, wie wir sterben«

Leonhard F. Seidl

Ressentiment und ästhetische Regression

Mit dem Konzept der »Sozialen Plastik« und seinem Antiamerikanismus war Joseph Beuys ein prominenter Vorläufer der aktuellen Documenta-Ästhetik

Gerhard Schweppenhäuser

Im Dickicht der alten Debatte

Der Streit um Antisemitismus auf der Documenta tobt. Zeitgemäße Positionen zur BDS-Kampagne gegen Israel, »israelbezogenen Antisemitismus« und deutsche Erinnerungspolitik, die jüngst auf einer Konferenz in Berlin zu hören waren, könnten Orientierungshilfe bieten

Gerhard Hanloser

Diskussion ohne Verantwortliche

Bei einer Podiumsdiskussion zu antisemitischen Bildmotiven auf der Documenta saßen die Protagonisten nur im Publikum

Larissa Kunert

Identität als Entschuldigung

Im Zeichen kultureller Unterschiede wurde der Antisemitismus auf der Kunstschau Documenta in Kassel wieder salonfähig. Dabei kommt er keineswegs nur von außen

Jonathan Guggenberger

Ein deutsches Menetekel

Gewaltkontinuitäten: Vor 100 Jahren wurde Walther Rathenau von Rechtsextremisten ermordet

Karlen Vesper

Über die Politisierung von Ästhetik

Der Antisemitismus-Skandal der Kasseler Ausstellungsreihe Documenta wirft die Frage auf, auf welche Weise Kunst heute politisch sein sollte

Gerhard Schweppenhäuser

Verfassung umgeschrieben

Landtag stimmt mit knapper Zwei-Drittel-Mehrheit für verschiedene Änderungen

Matthias Krauß

Mehr Schandmal als Mahnmal

Daniel Schwerd spricht sich dagegen aus, die Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche zu belassen

Daniel Schwerd