Gubener geehrt

Märkische Dichterstraße

Die »Märkische Dichterstraße« nimmt Gestalt an. Nach deren Eröffnung Anfang Juni im Laden von Erwin Strittmatter in Bohsdorf folgt nun Guben, in dem mehrere bekannte Schriftsteller geboren worden sind, so Klaus Herrmann, der seine Geburtsstadt in seinem Roman »Die guten Jahre« verewigte. Darüber hinaus werden mit der Dichterstraße durch Guben auch Autoren geehrt, die der Neißestadt eine Zeit lang wirkten oder in einer engen Beziehung zu ihr standen. Dazu gehören der Kirchenliederdichter Johann Frank, die Agentin und Schriftstellerin Ruth Werner (»Sonjas Rapport«), die Anfang der 1960er Jahre den Aufbau des Chemiefaserwerkes journalistisch begleitete, sowie Rosemarie Schuder, die über die 1751 in Guben geborene vielseitige Künstlerin Corona Schröter schrieb und deren Mutter Elsa Schuder der Gubener Hutmacherfamilie Wilke mit dem Familienroman »Die Hutmacher« ein literarisches Denkmal setzte.

Die Plakette »Märkische Dichterstraße« wird am 6. August durch die Vorsitzende des Kulturfördervereins Mark Brandenburg e.V., Johanna Leu, an den Gubener Autor und Verleger Andreas Peter übergeben, der als Stadtwächter auch zu poetischen Stadtführungen einlädt. nd

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