Studie: Thüringer sind nicht fremdenfeindlicher geworden

Erfurt. Mit der deutlich gestiegenen Zahl von Flüchtlingen im vergangenen Jahr sind die Thüringer einer Umfrage zufolge nicht fremdenfeindlicher geworden. Das geht aus dem »Thüringen Monitor« zu den politischen Einstellungen im Land hervor, der am Dienstag in Erfurt vorgestellt wurde. Demnach waren 52 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Deutschland durch viele Ausländer in einem gefährlichen Maße »überfremdet« werde. Bei der gleichen Studie argumentierten vor einem Jahr 51 Prozent so. 2014 waren es 48 Prozent. 37 Prozent vertraten die Auffassung, dass Flüchtlinge nur deshalb nach Deutschland kämen, um den Sozialstaat auszunutzen. Vor einem Jahr waren noch 40 Prozent dieser Meinung. Der »Thüringen Monitor« wird im Auftrag der Landesregierung vom Kompetenzzentrum Rechtsextremismus der Universität Jena erstellt. dpa/nd

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