Trump will Nahost Frieden bringen

Erstmals amtierender US-Präsident an der Klagemauer in Jerusalem

Tel Aviv. Zu Beginn seines Israel-Besuchs hat sich US-Präsident Donald Trump als Friedensbotschafter präsentiert. Es bestehe die »seltene Gelegenheit, Sicherheit, Stabilität und Frieden« in die Region zu bringen, sagte Trump am Montag nach seiner Landung am Flughafen Ben Gurion nahe Tel Aviv mit Blick auf den Nahost-Friedensprozess. Am Mittag besuchte er als erster amtierender US-Präsident die Klagemauer in Jerusalem.

Nach seiner Landung rief Trump die Konfliktparteien zu neuen Anstrengungen bei der Suche nach Frieden auf. »Aber das können wir nur erreichen, indem wir gemeinsam daran arbeiten. Es gibt keine andere Lösung.« Iran indes warf er bei seiner Visite die Unterstützung von »Terroristen« vor. Zugleich beschwor Trump das »unzertrennbare Band« zwischen den USA und Israel. Auch US-Außenminister Rex Tillerson bezeichnete die Reise Trumps als Chance. Sie sei eine »Gelegenheit, in den Diskussionen über Frieden zwischen den Israelis und den Palästinensern voranzukommen«. AFP/nd Seite 7

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