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Kunst am Bau

Zickelbein in Beeskow

  • Lesedauer: 1 Min.

Auf der Burg Beeskow (Landkreis Oder-Spree) ist seit dem Wochenende die Ausstellung »Obsessionen« mit rund 50 Arbeiten von Horst Zickelbein zu sehen. Der 1926 in Frankfurt (Oder) geborene Künstler hatte im kulturpolitischen Streit zwischen Formalismus und sozialistischem Realismus in der DDR seinen eigenen Weg gefunden, indem er sich nach und nach vom Figurativen löste und zu abstrakten Form- und Farbklängen fand. Insbesondere seine baugebundenen Arbeiten, von denen nur ein Teil bis in die Gegenwart erhalten geblieben ist, zeugen von diesem Wandel. Neben Malerei und Grafik wird in Beeskow erstmals auch dieser wichtige Teil von Zickelbeins Schaffen dokumentiert. So sind die auf Pergament gefertigten Filzstiftentwürfe seines bedeutenden Wandbildes »Kopernikus und die Befreiung der Wissenschaften« zu sehen, das Zickelbein in den späten 1960er Jahren für die Stadthalle Karl-Marx-Stadt schuf. Die Ausstellung läuft bis zum 27. Mai. nd

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