Christopher Street Day in Erfurt gefeiert

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Erfurt. Gegen Diskriminierung in jeder Form haben etwa 1500 Menschen mit einem Umzug und Regenbogenfahnen in Thüringens Landeshauptstadt demonstriert. Die Beteiligung am Christopher Street Day (CSD), der am Samstag mit einem Straßenfest im Zentrum von Erfurt begangen wurde, sei höher als in vergangenen Jahren, sagte Conrad Gliem vom Thüringer Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes. Kritik übte der Verband an der Erfurter Stadtverwaltung. Dass zeitgleich eine Kundgebung einer rechtsextremen Partei, die für Intoleranz stehe, genehmigt wurde, sei »ein Armutszeugnis«. Auch Magdeburg feierte am Samstag den CSD. Nach Schätzungen der Polizei haben rund 1000 Menschen an einer Parade teilgenommen. dpa/nd

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