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Die weitläufigen Außenbereiche zugänglich

Fragen & Antworten zur Bundesgartenschau in der Pandemie

Zehntausende Tages- und Dauerkarten sind im Vorfeld der Bundesgartenschau (Buga) in Erfurt verkauft worden. Eine Buga unter der Pandemie hat es noch nie gegeben. Was bedeutet das für die Besucherinnen und Besucher?

Geht das überhaupt?

Die große Blumenschau ist pünktlich am 23. April unter Einschränkungen eröffnet worden. Geplante Änderungen des Infektionsschutzgesetzes aufgrund der bundeseinheitlichen Notbremse in der Pandemiebekämpfung, die letzten Sonnabend in Kraft traten, lassen die Öffnung von Außenbereichen botanischer Gärten für Besucher mit aktuellem negativem Corona-Test zu.

Wer darf zur Buga kommen?

Deutlich weniger Besucher als geplant dürfen der Pandemie wegen auf den zwei Buga-Hauptstandorten in Erfurt, dem Egapark und dem Petersberg Buga-Gelände unterwegs sein - nämlich 15 000 statt 24 000 täglich. Nur wer online oder über Vorverkaufsstellen ein Ticket gekauft hat, darf kommen. Zudem ist für den Einlass eine vorherige Anmeldung über das Internet nötig. Das gilt für Inhaber von Tages- und Dauerkarten. Nach den Änderungen des Infektionsschutzgesetzes müssen Besucher einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen. In den von der Stadt eröffneten Schnellteststellen gab es aufgrund des hohen Zulaufs große Probleme, so dass Besucher sogar abgewiesen werden mussten. Ein Buga-Testzentrum auf der Messe mit Kapazitäten für Tausende Besucher soll am heutigen Mittwoch eröffnet werden.

Was sehen die Buga-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vor?

Besucher müssen sich an Verhaltensregeln halten. Dazu gehören ein Mindestabstand von 1,50 Metern, Gruppenbildung vermeiden und in bestimmten Situationen muss auch in den Außenbereichen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Es wird strenge Kontrollen geben. Über die Areale verteilt gibt es viele Desinfektionsstellen.

Wie sieht es mit Essen und Trinken auf dem Buga-Gelände aus?

Die Gastronomie auf den Buga-Arealen darf nur eingeschränkte Angebote machen. Bratwürste, andere Snacks und Getränke gibt es auf die Hand.

Gibt es unter der Pandemie überhaupt ein Buga-Programm ?

Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm unter anderem mit Konzerten, Sport-, Bildungs- und Beratungsangeboten liegt auf Eis. Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß äußerte aber die Hoffnung, im Laufe der bis zum 10. Oktober geplanten Blumenschau nach und nach Veranstaltungen und Angebote öffnen zu können - vorausgesetzt die Infektionslage lasse das zu.

Was gibt es auf der Buga zu sehen?

Auf den weitläufigen Außenbereichen der Buga-Hauptstandorte gibt es viele Themengärten und große Beete mit blühenden Blumen. Gartenideen zur bienenfreundlichen Gestaltung oder zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Gärten werden vorgestellt. Auch Spielplätze gehören zu den Außenbereichen. Die Innenbereiche bleiben Besuchern verwehrt. Geschlossen sind das neue Klimazonenhaus Danaki, das Deutsche Gartenbaumuseum im Egapark und die Ausstellung in der ehemaligen Klosterkirche auf dem Petersberg.

Wie ist es bei den Außenstandorten?

Insgesamt gibt es 24 Außenstandorte in ganz Thüringen, mit dem Europa-Rosarium in Sangerhausen auch einen in Sachsen-Anhalt. Bei vielen Standorte handelt es sich um frei zugängliche Anlagen und Gartendenkmäler, wie etwa dem Schlosspark Altenstein sowie dem Park an der Ilm und dem Schlosspark Belvedere in Weimar. Die Besucher sollten sich aber vor der Anreise über die jeweils vor Ort geltenden Corona-Regeln informieren. dpa/nd

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