Werbung

Von Magdeburg nach Warnemünde

deutsche bahn

  • Lesedauer: 2 Min.

Mit einem neuen Fahrplan will die Bahn die Fahrtzeiten zwischen den großen Städten verkürzen. Davon profitieren die Bahnfahrer aus Sachsen-Anhalt. In Halle verkehrt dann unter anderem täglich ein sechster ICE zwischen Berlin und München. Bisher waren es fünf pro Tag.

Auch Bitterfeld und Wittenberg erhalten einen zusätzlichen ICE-Anschluss bis nach Nürnberg. Eine zusätzliche ICE-Verbindung von Montag bis Samstag ermöglicht eine Fahrt über Halle, Bitterfeld, Berlin bis nach Hamburg. Sonntags hält der ICE in Lutherstadt Wittenberg und Leipzig statt in Halle und Bitterfeld. Dessau erhält einen ICE-Anschluss von Oldenburg nach Leipzig.

Wer einen Trip an die Ostsee plant, kann den nunmehr in Stendal und Magdeburg sogar ganzjährig mit dem IC umsetzen. Täglich sollen die Züge dann bis nach Warnemünde rollen. Bisher ging das nur im Hochsommer oder an den Wochenenden. Darüber hinaus plant die Bahn zusätzliche IC-Angebote an einzelnen Tagen, beispielsweise am Freitagabend von Köln über Halle und Köthen bis nach Leipzig.

Nach den Sanierungsarbeiten sind die Züge auf der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und Hamburg wieder ohne Umleitungen und Unterbrechungen unterwegs. Sie fahren auf der Fernzug-Schnellverbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten wieder mit bis zu 230 km/h. Die Fahrtzeit beträgt wie zuvor nicht ganz zwei Stunden. Zwischen Hamburg und Berlin verkehren nach Angaben der Bahn täglich wieder rund 60 Züge. Die Strecke gehört mit im Schnitt rund 17 000 Fahrgästen pro Tag zu den am stärksten genutzten Verbindungen in Deutschland.

Mit der Umstellung auf den neuen Fahrplan fahren unter anderem auf acht der zehn stärksten innerdeutschen Flugstrecken zusätzliche ICE-Züge mit weniger Zwischenhalten, die sogenannten Sprinter. Zwischen Berlin und Köln fahren ICE dreimal täglich ohne Zwischenhalt in weniger als vier Stunden. Schneller gehen soll es auch auf den Strecken Düsseldorf-Köln-München, Hamburg-Frankfurt Flughafen und Berlin-München. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung