Tod im Maßregelvollzug

Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe gegen Personal

Mühlhausen (dpa/ND). Nach dem Tod eines 28-Jährigen im Maßregelvollzug des Ökumenischen Hainich Klinikums Mühlhausen (Thüringen) ermittelt die Staatsanwaltschaft. Seine Mutter bezweifelt den Selbstmord am 27. Februar. Ein Anwalt habe in ihrem Auftrag Strafanzeige gegen 14 Personen – Wärter, Pfleger, Ärzte und Richter – gestellt, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen, Dirk Germerodt, einen Bericht der »Thüringer Allgemeine«.

»Die Sektion des Toten ergab jedoch keinerlei Anhaltspunkte auf Fremdverschulden«, erklärte Germerodt. »Wir prüfen alle Vorwürfe, ziehen Akten und vernehmen Zeugen.«

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