China prüft nun auch

Peking (AFP/ND). Als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan unterzieht China alle seine Nuklearanlagen einer Sicherheitsprüfung. Wie der Staatsrat am Mittwoch nach einem Krisentreffen erklärte, wurden zudem die Genehmigungen für den Bau neuer Atomkraftwerke in dem Land vorübergehend auf Eis gelegt. Die Maßnahmen sähen eine »sofortige und umfassende Kontrolle der nuklearen Sicherheitsstrukturen«, die »temporäre Aussetzung von Genehmigungen für neue Projekte« sowie eine Untersuchung aller im Bau befindlichen Anlagen vor, hieß es in der Erklärung des höchsten Regierungsorgans. »Die Sicherheit hat jetzt oberste Priorität.« China betreibt derzeit 13 Atomreaktoren. Für den Bau von 34 weiteren Anlagen gab die Regierung bereits grünes Licht, 26 davon werden schon gebaut. Am Wochenende hatte Peking erklärt, trotz der schweren Unfälle in Fukushima an der Atomkraft festzuhalten, um den Energiebedarf der Bevölkerung zu decken.

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