Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind

Entwicklungsländer laut UN besonders betroffen

Genf (epd/nd). Rund 6,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind 2012 nach Angaben der Vereinten Nationen gestorben, die allermeisten in Entwicklungsländern. Alle fünf Sekunden sterbe weltweit ein Junge oder Mädchen an Krankheiten, Geburtskomplikationen oder Unterernährung, teilten das Kinderhilfswerk UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag in Genf mit. Lungenentzündung, Durchfall und Malaria gehörten zu den häufigsten Todesursachen.

Das Ziel der Weltgemeinschaft, bis Ende 2015 die Kindersterblichkeit um zwei Drittel gegenüber 1990 zu senken, werde voraussichtlich klar verfehlt. Dennoch ging die Todesrate stark zurück. 1990 seien noch zwölf Millionen Mädchen und Jungen vor ihrem fünften Geburtstag gestorben. Eine bessere medizinische Versorgung und Ernährung hätten die Situation weltweit verbessert. Besonders erfolgreich waren Brasilien, China, Äthiopien, Bangladesch, Liberia, Malawi, Nepal, Osttimor und Tansania.

Die Hälfte der Todesfälle bei Kindern entfiel 2012 auf die fünf Länder China, Kongo, Indien, Nigeria und Pakistan.

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