Kaum noch am Müll vorbei

Siebenter Streiktag der Straßenreinigung in Spaniens Hauptstadt

Madrid. Die Straßen der spanischen Hauptstadt Madrid versinken zusehends im Müll. Grund dafür ist ein unbefristeter Streik der Straßenreiniger, der am Montag den siebenten Tag andauerte. Protestiert wird gegen Entlassungen und Lohnkürzungen. In nahezu allen Vierteln Madrids sind überquellende Mülleimer zu sehen, viele Straßen im Zentrum sogar nahezu vollständig mit stinkendem Abfall bedeckt. Die für die Straßenreinigung zuständigen Unternehmen wollen 1135 Stellen streichen, damit fällt jeder fünfte Job weg. Wer bleibt, muss mit Lohnkürzungen bis zu 40 Prozent rechnen. Nicht betroffen und nicht am Streik beteiligt ist die Müllabfuhr für Haushalte.

Auf dem Platz Jacinto Benavente, bietet die Statue eines Straßenfegers, unter dessen Besen sich echter Müll anhäuft, ein beliebtes Fotomotiv. AFP/nd

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