Bedenken beim Schutz von Great Barrier Reef

Sidney. Die von der australischen Regierung angekündigten Maßnahmen zum Schutz des vor der Ostküste gelegenen Korallenriffs Great Barrier Reef sind nach Einschätzung führender Wissenschaftler ungenügend. Die aus- tralische Akademie der Wissenschaften erklärte am Dienstag, die Pläne der Regierung berücksichtigten weder die Auswirkungen des Klimawandels, noch gäben sie eine Antwort auf die Probleme der Wasserqualität, der Küstenentwicklung und der Fischerei. Das Akademiemitglied Terry Hugues sagte, mit dem Plan lasse sich der Verfall des Riffs nicht stoppen und noch nicht mal sein gegenwärtiger Zustand erhalten. Das Maßnahmenpaket sei eher darauf ausgerichtet, kurzfristig die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zu besänftigen. Diese hatte gedroht, das Weltnaturerbe Great Barrier Reef andernfalls als »gefährdet« einzustufen. AFP/nd

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