Rote Flora macht weiter wie bisher

Bestand des Kulturzentrums in Hamburg nun sicherer

Hamburg. Im Hamburger Schanzenviertel ist wenig davon zu merken, dass die Rote Flora rekommunalisiert wurde. Spaziergänger und Barmitarbeiter auf dem Schulterblatt, an dem das autonome Zentrum steht, freuen sich, dass es jetzt nicht mehr dem Immobilienhändler Klausmartin Kretschmer gehört, und dass sich die Stadt für den Erhalt ausgesprochen hat. Am 1. November jährte sich die Besetzung der Flora zum 25. Mal, genau zu diesem Datum wurde das Gebäude für 820 000 Euro an eine städtische Stiftung überschrieben. »Der vom Senat Anfang des Jahres angekündigte Rückerwerb der Roten Flora ist damit umgesetzt«, erklärte der Finanzsenator. 2001 hatte ein rot-grüner Senat die Flora für 370 000 DM verkauft. Eine Stellungnahme der »Flora«, so ein Aktivist gegenüber »nd«, wird es erst nach dem wöchentlichen Plenum geben. Die BesetzerInnen haben durch die Jahre immer wieder betont, die Flora bleibe besetzt. So läuft der Betrieb unverändert weiter, der Umbau geht voran. gk

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