Redaktionsübersicht

Ulrike Henning

Ulrike Henning

Ulrike Henning arbeitet seit Sommer 2018 als Redakteurin für Gesundheit beim nd. Zuvor hat sie einige Jahre als freie Autorin Texte geliefert. Verstehen, was passiert - das ist nicht nur ihr Motto für eher medizinische Texte, sondern auch für jene über Widersprüche im Gesundheitssektor. Pandemie hin oder her: Die Konflikte um Pflegepersonal, Krankenhausfinanzierung und Pharmaprofite hält sie für Dauerbrenner.

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Aktuelle Beiträge von Ulrike Henning:
Gesunde Ernährung ist nicht überall die Regel: In einer Kindertagesstätte in Brandenburg verarbeiten Kinder unter Anleitung von Erzieherinnen Äpfel zu Apfelmus.
Chancen bleiben ungleich verteilt

Routineimpfungen und Vorsorgeuntersuchungen sind nur ein Aspekt der Kindergesundheit. Ihre Wahrnehmung, aber auch die pädiatrische Versorgung sind Gegenstand eines Berichtes der Kindergesundheitsstiftung.

Zwei Tablettendosierer: Eine falsche Einordnung kann schnell gefährlich werden.
Das Risiko der falschen Pille

Patientensicherheitskultur aktiv fördern und Patientensicherheitskompetenz ausbauen – das will ein Kooperationsverbund mit einem neuen nationalen Gesundheitsziel erreichen.

Ist die Corona-Prämie hier angekommen oder blieb sie in der Chefetage hängen?
Corona entschuldigt nicht alles

Viele Pflegekräfte haben die versprochene Corona-Prämie nicht erhalten. Das geht aus einem Bundesrechnungshof-Bericht hervor. Jedoch handelt es sich nur um eine von vielen Verfehlungen im Umgang mit öffentlichen Geldern.

Corona-Impfung in einer Hamburger Hausarztpraxis.
Grippewelle könnte heftiger ausfallen

Angesichts der bevorstehenden Grippesaison wirbt der Hausärztetag für die Schutzimpfung gegen Influenza. Die geplante Impfkampagne gegen Corona sollte entsprechend ergänzt werden, empfehlen die Mediziner.

Wenn Treppen nur mit Mühe überwunden werden, kann auch Herzschwäche die Ursache sein.
Das schwache Herz im Fokus

Herzerkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Stark beteiligt daran ist die Herzschwäche, die in diesem Jahr den Schwerpunkt im Bericht der Fachgesellschaften bildet.

Der Rettungswagen wäre seltener nötig

Egal ob das Knie aufgeschürft ist, einem Kind im Unterricht übel wird oder ­dieses Unterstützung beim Insulinspritzen braucht: Der Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften könnte Lehrer und Eltern entlasten.

Abgemahnt, aber nicht allein

Silvia Habekost, Aktivistin für Entlastung in der Pflege und langjährige Mitarbeiterin beim Berliner Vivantes-Konzern, wird nach Kritik an ihrem Arbeitgeber von diesem unter Druck gesetzt.

Pandemiepolitik als Sieb

Wer sich das Fliegen leisten kann, soll demnächst von der Maskenpflicht befreit werden. Viele Zugreisende würden das wohl auch gern, aber das ist im System Lauterbach (noch) nicht vorgesehen.

Zurück zur ursprünglichen Berufung

Es fehlen nicht nur politische Regularien, um mehr Pflegekräfte und Mediziner für die Krankenhäuser zu gewinnen. Für einen dauerhaft stressigen Arbeitsalltag tragen die Kliniken oft eine Mitverantwortung.

Weckruf mit Unterton

Trauriges Umfrageergebnis: Die große Mehrheit der Deutschen möchte einer Umfrage zufolge im Pflegefall lieber zu Hause betreut werden. Ein Grund für Selbstmord sind die Zustände in den Heimen aber nicht.

Altersmedizin möglichst in der Nähe

Die geburtenstarken Jahrgänge bringen Krankenhäusern wachsende Fallzahlen von hoher medizinischer Komplexität. Ein Fachverband legte für die betagten und oft mehrfach Erkrankten einen neuen Versorgungsansatz vor.

Analyse ohne Gewissheit

Führende Gesundheitspolitiker werben gerne für Impfungen. Den konkreten Verlaufsdaten, die Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der Vakzine zulassen, fehlt es aber weiter an Genauigkeit.

Schutz der Kinder hat Vorrang

Nicht unerheblich, aber zumutbar seien die Grundrechtseingriffe bei einer Impfpflicht gegen Masern. So urteilte jetzt das Bundesverfassungsgericht zu den Klagen von vier Familien gegen die Regelung.

Zwei Viren, ein Problem

Masern und Covid-19 weisen durchaus gravierende Unterschiede auf, ebenso die Qualität der Impfungen dagegen. Hier sollte nicht vorschnell das eine mit dem anderen gleichgesetzt werden.

Noch mehr Bürokratie befürchtet

Ab 2024 soll die Pflegepersonalregelung 2.0 verpflichtend für bettenführende Stationen aller zugelassenen Krankenhäuser eingeführt werden. An einem ersten Gesetzentwurf gibt es viel Kritik.

Klinikärzte unter Druck

Personalmangel, Überstunden, weiter wachsende Bürokratie: Eine Umfrage des Marburger Bunds erfasst die schwierigen Arbeitsbedingungen von Ärztinnen und Ärzten in den Krankenhäusern.

Keine Entspannung in der Kasse

Die wegen der Corona-Pandemie in eine finanzielle Schieflage geratene Pflegeversicherung hat ein Milliarden-Darlehen vom Bund bekommen. Das wird allerdings nicht wirklich weiter helfen, schon gar nicht den Heimbewohnern.

Erneut ist umstritten, wer mit welcher Ausnahmeregel ohne Maske »öffentliche Innenräume« betreten darf.
Alte Fronten, bekannte Konflikte

Die Debatte zu den Vorschlägen für ein angepasstes Infektionsschutzgesetz ging mit der Konferenz der Gesundheitsminister am Dienstag in eine neue Runde. Problemstellungen und Argumente sind nicht neu.

Nicht nachhaltig

In der Debatte um das Infektionsschutzgesetz zeigen sich die üblichen Fronten und Konfliktlinien. Leider sind auch die Themen altbekannt. Ein politischer Konsens sollte möglich sein. Das ist jedoch nicht der Fall.

Kampf um Konnektoren

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist weiter durch gegenseitige Blockaden der Beteiligten bestimmt. Auch deshalb lässt das Tempo zu wünschen übrig.