Redaktionsübersicht

Martin Ling

Martin Ling

Redakteur im Politikressort und seit 2000 für Nord-Süd-Fragen, Lateinamerika, Afrika und Spanien verantwortlich. Über die Idee eines Weltsozialforums berichtete er erstmals im Sommer 2000 – ein halbes Jahr vor der Premiere in Porto Alegre.

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Aktuelle Beiträge von Martin Ling:
Svenja Schulze (SPD, 3.v.l), Bundesentwicklungsministerin, informiert sich über die Erfolge von Programmen, mit denen die Bevölkerung im Norden von Benin gegen die Ausdehnung von Gewalt aus angrenzenden Sahel-Staaten widerstandsfähiger gemacht werden soll.
Zu wenig Entwicklung

Um in der Sahel-Region Entwicklung mittelfristig erreichen zu können, bedarf es Beschäftigungsperspektiven. Noch werden durch die Handelspolitik mehr Arbeitsplätze vernichtet als durch Entwicklungspolitik geschaffen.

Der damalige Präsident Donald Trump bei seiner Rede am 6. Januar 2021 in Washington, bevor seine Anhänger das Capitol stürmten.
Geladene Waffe für den US-Präsidenten

In den USA steht der Präsident durch das Verdikt des Obersten Gerichtshofes über dem Gesetz. Der Willkür wurde damit die Tür geöffnet. Trump wird das im Falle einer Wiederwahl mit unabsehbar katastrophalen Folgen nutzen.

Argentiniens Präsident Javier Milei hat wichtige Teile seines Reformpaketes durch den argentinischen Kongress gebracht. Seine durch die Kettensäge symbolisierte Kahlschlagspolitik wird damit erleichtert.
Maulwurf Milei untergräbt Argentinien

Argentiniens rechtslibertärer Präsident Javier Milei hat es geschafft, wichtigen Teilen seiner Schocktherapie einen demokratischen Anstrich zu verpassen. Ein Jahr hat er nun Sondervollmachten. Es wird wegweisend.

Die Generation Z fordert in Kenia Perspektiven ein. Sie ist die am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffene Altersgruppe.
In Kenia geht es um mehr als Steuern

Die Steuererhöhung ist weg, die Proteste nicht. Kenias Präsident William Ruto hat sich verkalkuliert und das Schuldenproblem ist ungelöst. Dass die Gen Z weiter zum Sturm bläst, ist mehr als verständlich.

Im Niger ist die Ernährungssicherheit für viele Menschen nicht gegeben. Frauen aus der Region auf dem Markttag im Dorf Namaro.
Lindner torpediert die Agenda 2030

Die Kürzungen von heute sind die Krisen von morgen. Das ist das Fazit des »Kompass« zur Entwicklungspolitik der deutschen Bundesregierung. Lindners Angriff auf die Entwicklungsfinanzierung torpediert die Agenda 2030.

Somalia gehört zu den vergessenen Krisen dieser Welt. Somalische Flüchtlinge im Flüchtlingslager Dadaab, einem der größten Flüchtlingslager Afrikas in Kenia.
Finanzminister Lindner ohne Kompass

In Deutschland wird bei der Hilfe für den Globalen Süden gekürzt, in der Welt trifft das Millionen von Menschen. Das wurde bei der Vorstellung des »Kom­pass 2024« über die »Wirklichkeit der Entwicklungspolitik« klar.

Bundeskanzler Olaf Scholz empfängt Javier Milei (l), Präsident von Argentinien, vor dem Bundeskanzleramt, sozialverträglich. Ansonsten kein Markenzeichen ihrer Politik.
Sozial unverträglich

Kanzler Olaf Scholz hat Argentiniens Präsident Javier Milei zur Wahrung der Sozialverträglichkeit bei seiner Radikalreform aufgefordert. Beim Freihandelsabkommen EU-Mercosur bleibt Scholz den Beweis selbst schuldig.

In der Schokoladenfabrik in Amanase in Ghana wird seit Ende 2020 faire Bioschokolade produziert und Beschäftigung und Einkommen vor Ort geschaffen.
Faire Schokolade: Wertschöpfung für Afrika

Das deutsche Start-up Fairafric produziert seit Ende 2020 Bio-Schokolade in einer solarbetriebenen Fabrik in Ghana. Über 100 Arbeitsplätze wurden schon geschaffen.

USA: Biden untergräbt das Asylrecht

Ob USA oder EU, die Rechte hetzt gegen Migranten, die Mitte gibt nach und verschärft die Repression. US-Präsident Joe Biden. Mit seinem neuen Dekret wird das Recht auf Asyl untergraben. Das ist offensichtlich illegal.

Qual der Wahl für den ANC

Der ANC hat die Qual der Wahl. Nach dem erstmaligen historischen Verlust der absoluten Mehrheit seit dem Ende der Apartheid 1994 bleibt nur der Ausweg einer Minderheits- oder Koalitionsregierung.

Garry Conille: Helfer in der Not

Der bisherige Unicef-Regionaldirektor Garry Conille soll Haiti als Ministerpräsident der Übergangsregierung aus der Krise führen. Das bestimmte der Übergangsrat. Conille steht vor einer schweren Aufgabe.

Protesttanz bei einer Demonstration in Madrid pro Palästina im Mai 2024, in der die Anerkennung eines Staates Palästina gefordert wird.
Anerkennung von Palästina: Drei Staaten reihen sich ein

Spanien, Norwegen und Irland erhöhen mit der Anerkennung Palästinas den Druck im Konflikt. Nur ein Friedensprozess, der den Palästinensern zu ihrem Recht verhilft, bringt Israel Sicherheit, meint Martin Ling.

Etappensieg für Assange

Assange hat im neuen Berufungsverfahren die Möglichkeit, darzustellen, dass er keine Kriegsgeheimnisse verraten hat, sondern Kriegsverbrechen der USA veröffentlicht. Verbrecher haben kein Recht auf Geheimhaltung.

Unabhängigkeitslager in Katalonien verliert ungeeint

Der klare Sieger in Katalonien ist die sozialdemokratische PSC. Die Unabhängigkeitsbewegung steht nach der Niederlage nun am Scheideweg: Zurück zu einer gemeinsamen Strategie oder Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit.

Generalstreik in Argentinien: Kampf um würdiges Leben

Milei greift das System in Argentinien frontal an. Der Generalstreik zeigt: Die Gewerkschaften und die sozialen Bewegungen halten dagegen. Der Ausgang ist ungewiss. Der Kampf um ein würdiges Leben geht sicher weiter.

Kolumbianischer Präsident Petro zeigt klare Kante

Kolumbiens linker Präsident Gustavo Petro hat den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel angekündigt. Israel habe eine »völkermörderische« Regierung. Petro wendet sich damit eindeutig gegen das Sterben in Gaza.

Spanien in schlecher Verfassung

Spanien ist mehr Instabilität erspart geblieben, stabil ist es nicht. Sánchez wird nur die Flucht nach vorne bleiben. Er muss das konstituierende Problem von Spaniens Demokratie angehen, kommentiert Martin Ling.

DEG: Öffentliche Kredite für private Rendite

Studien von Oxfam, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Recherchenetzwerk Correctiv machen klar: Die öffentliche Entwicklungsbank DEG wird ihrem Auftrag nicht gerecht, Armutsbekämpfung oder Klimaschutz zu fördern.

Partnerschaft mit China ist möglich

Der Besuch des Kanzlers Olaf Scholz zeigt: Es muss mit China soviel Partnerschaft wie möglich gesucht werden, um die globalen Probleme anzugehen: ob Kriege oder Klimawandel. Die Alternative mag man sich nicht ausmalen.

Kein Frieden für den Sudan in Sicht

Seit Mai 2023 laufen Verhandlungen über die Beilegung des Krieges im Sudan. Mehr als kurze Waffenpausen brachten sie bisher nicht.