Redaktionsübersicht

Matthias Monroy

Matthias Monroy
Jahrgang 1968, arbeitet als Redakteur im nd-Ressort Politik. Schwerpunkte sind Polizei, Geheimdienste und Militär im Inland und der EU, außerdem neue Anwendungen zur Überwachung und Kontrolle. Politisch aktiv als Redakteur der Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP und Organisation von diesem und jenem. Alle Texte unter digit.so36.net, außerdem auf Twitter und Mastodon.
Aktuelle Beiträge von Matthias Monroy:
Der laut »La Directa« unter dem Alias »Daniel Hernàndez Pons« agierende Polizist auf einem privaten Foto.
Polizeispitzel mit sexuellen Beziehungen

Über drei Jahre hat ein Beamter der Nationalpolizei linke Bewegungen in Barcelona unterwandert, dabei soll er eine Dating-App benutzt haben. Der Fall erinnert an den 2010 enttarnten Briten Mark Kennedy.

Polizisten drücken 2017 in Stuttgart einen Mann auf den Asphalt, anschließend ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen vier Beamte wegen gefährlicher Körperverletzung.
Zweckentfremdeter »Abhörparagraf«

Ein Bundestagsgutachten vergleicht die deutsche Rechtslage für die Dokumentation polizeilicher Einsätze mit 16 anderen Ländern. Nur in Portugal und in der Schweiz gibt es demnach gleiche Straftatbestände.

Protest der Kampagne »Go Film The Police« in Berlin.
Filmt die Polizei!

Das Verbot der Aufnahmen von Polizeieinsätzen ist reine Willkür. Deshalb müssen die Innenministerien und Polizeiführungen das Filmen entkriminalisieren.

Die Interims-Direktorin bei Frontex, Aija Kalnaja, spricht vor Journalisten.
Bewaffnete Heuchelei

Die Frontex-Vize hat sich erfolglos um den Posten als Chefin beworben. Weiterhin leitet sie aber die neue und damit erste und einzige bewaffnete EU-Polizeitruppe.

Die BND-Zentrale in Berlin mit künstlichen Funkmasten, die als Palmen getarnt sind.
Zweite Beschwerde gegen BND-Gesetz

Nach den Snowden-Enthüllungen hatte die schwarz-rote Koalition die Befugnisse des Auslandsgeheimdienstes per Gesetz geregelt. Trotz eines Urteils aus Karlsruhe ufern Abhöraktionen des BND aber weiter aus.

Mit diesemniedlichen Tier warb der Bundesnachrichtendienst zur Einstellung von Hackern.
Rechtsbruch im Maschinenraum

Nach den Snowden-Enthüllungen hatte die schwarz-rote Koalition die Befugnisse des Auslandsgeheimdienstes per Gesetz geregelt. Trotz eines Urteils aus Karlsruhe ufern Abhöraktionen des BND aber weiter aus.

Die Crew bereitet das Aufklärungsflugzeug »Seabird 1« auf den Einsatz vor.
Sea-Watch fliegt wieder

Nach zehn Monaten Pause ist die »Seabird 2« wieder über dem zentralen Mittelmeer unterwegs. Damit spüren die Piloten Seenotfälle auf und benachrichtigen Schiffe in der Nähe zur Rettung.

Ein Passagierflugzeug der United Airlines am Hauptstadtflughafen BER. Die Airline kann auf Grundlage einer Liste Flugverbote aussprechen.
Kein Flug auf Verdacht

1,6 Millionen Personendaten lagen nicht wirklich geschützt auf Servern von Amazon, eine Hackerin hat diese »aus Langeweile« zutage geschürft. Matthias Monroy zu den Flugverbotslisten von US-Behörden.

Anhänger und Polizei warten 2018 auf die Freilassung des ehemaligen katalonischen Regionalpräsidenten aus der JVA Neumünster.
Spionieren bei Freunden

Spaniens Geheimdienst späht vermutlich auch im Ausland mit »Pegasus«. Angriffe könnten hierzulande auf Carles Puigdemont und seinen Anwalt erfolgt sein.

Der Stellvertretende Europol-Direktor und Leiter der Abteilung »Operationen«, Jean-Philippe Lecouffe, im PEGA-Ausschuss.
»Europas Watergate«

Europol soll den Missbrauch von Staatstrojanern verfolgen, fordern Politiker. Das ginge nur mit Erlaubnis jener Regierungen, die damit Grundrechte verletzen.

Polizei und Gendarmerie bei einer gemeinsamen Kontrolle
Deutsch-französische Migrationsabwehr

Eine deutsch-französische Polizeitruppe wird zu Sportereignissen, Protesten und gegen »Migrationsströme« eingesetzt. Eine andere gemeinsame Einheit unterläuft das Trennungsgebot von Polizei und Militär.

Virtuell verabredet, in der realen Welt zugeschlagen: Auch Straftaten der Bolsonaro-Anhänger in Brasilien könnten mit dem UN-Rechtshilfeabkommen leichter verfolgt werden.
Internet wird aufgeräumt

Mit einem weltweiten Rechtshilfeabkommen sollen Online-Straftaten besser verfolgt werden können. Organisationen befürchten mehr staatliche Überwachung und die Einschränkung von Meinungsfreiheit.

Mit ihrer krawalligen Forderung stellt sich die GdP auf eine Stufe mit Gar-kein-echter-Polizist-Rainer-Wendt.
Immer nur Krawall

Polizeiliche Datensammlungen dienen der politischen Verfolgung, beruhen oft auf dem bloßen Verdacht und etikettieren Menschen als »polizeibekannt«. Damit begünstigen sie die weitere Repression.

Beamte in den Redaktionsräumen des Radios.
Razzia bei Journalisten

Das Freiburger Radio schrieb über die Einstellung eines Ermittlungsverfahrens und verlinkte dabei auf »Linksunten«. Das sorgt nun für neue Ermittlungen.

Die Eingangstür zum Studio von Radio Dreyeckland steht offen. Ermittler der Staatsanwaltschaft Karlsruhe durchsuchten heute neben Privatwohnungen auch die Redaktion in Freiburg.
Graulich schlägt zurück

Ein Staatsanwalt aus Karlsruhe empfand die Einstellung der Ermittlungen gegen »Linksunten« wohl als Niederlage, das würde jedenfalls die Repression gegen RDL erklären.

Minister für Polizeigewalt

Gegen zwei in Idstein beteiligte Beamte gab es bereits wegen anderer Übergriffe Ermittlungen, diese wurden aber eingestellt. Die Linke fordert eine unabhängige Beschwerde- und Ermittlungsstelle.

Polizisten am zweiten Tag der Räumung vor Holzhütten im besetzten Braunkohleort Lützerath
Angriff auf die »Reihenhaussiedlung«

Nach dem Beginn der Räumung ist der besetzte Braunkohleort von einem doppelten Zaun umgeben. Am Donnerstag nahm sich die Polizei die rund 40 Baumhäuser vor. Die Aktivisten melden am Nachmittag, das Gelände sei untertunnelt und fordern den Abzug von schwerem Gerät.