Redaktionsübersicht

Hermannus Pfeiffer

Hermannus Pfeiffer

Hermannus Pfeiffer, Jahrgang 1956, ist Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler. In linken Kreisen bekannt wurde er durch sein Buch »Das Imperium der Deutschen Bank«. Für »nd« schreibt er regelmäßig über die Welt der Wirtschaft und Finanzmärkte, im Ratgeber gibt er Verbrauchertipps zu Versicherungen und Geldanlage.

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Aktuelle Beiträge von Hermannus Pfeiffer:
Ob Seeteufel oder Lachs: Durchschnittlich 12,8 Kilogramm Fisch verzehrte jeder Deutsche 2024.
Appetit auf globalen Fisch

Das Fischfachgeschäft im Viertel stirbt aus. Fischprodukte werden zunehmend beim Discounter und im Supermarkt gekauft.

Noch muss sich der Finanzminister mit Blick auf den Bundeshalt nicht Mut antrinken.
Bund macht weniger Schulden

Die Bundesregierung hat große Ausgabenprogramme auf den Weg gebracht. Zuvor hat sich die Verschuldungssituation der öffentlichen Hand in Deutsch­land spürbar gebessert.

Die Opec-Länder drehen wie hier nahe der irakischen Stadt Basra den Ölhahn weiter auf.
Langer Weg zum Ölausstieg

Die Opec hat überraschend die Ausweitung der Fördermengen angekündigt. Dies ist auch eine Reaktion auf die US-Politik unter Donald Trump.

Der Bundesfinanzminister und sein Chef
Verdammt viel ist doch zu wenig

Trotz eines »Rekordhaushalts« 2026 kann die Bundesregierung nur über zehn Prozent der vorgesehenen Ausgaben frei verfügen. Das Gros ist durch langfristige Zusagen und Pflichtaufgaben gebunden.

Gehört zu den Gewinnern unter den Dax-Konzernen: Siemens Energy streicht trotz Rezession Profite ein.
Üppige Konzerngewinne trotz Krise

In diesen Tagen veröffentlichen die Dax-Unternehmen ihre Umsatz- und Gewinnzahlen für das erste Halbjahr. Die sind besser, als manche Kassandra-Rufe vermuten lassen.

Lieber ein bisschen länger sparen als die Banken weiter bereichern.
Ratenkredite beflügeln Bankgewinne

Auch ohne eine umstrittene Restschuldversicherung bleiben Konsumentenkredite teuer. Unterm Strich haben Banken sogar ihre Margen ausweiten können.

Unbeschwert den Ruhestand zu genießen, ist nicht jedem vergönnt.
Ungleichheit der Renten

Mit dem Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand gerät das umlagefinanzierte Rentensystem in Deutschland stärker unter Druck. Die Debatte darüber hat bisher eine wichtige Leerstelle.

Es soll wieder mehr investiert und gebaut werden.
Konsum gleicht Investflaute nicht aus

Investitionen schwach, Stimmung an den Börsen gut – die wirtschaftliche Lage scheint unverändert. Doch es gibt Anzeichen, dass auch die deutsche Kon­junk­tur wieder Fahrt aufnimmt. 

DDR-Banknoten sind unter Sammlern begehrt.
Der Schatz von Halberstadt

Vor 35 Jahren wurde die westdeutsche D-Mark in der DDR eingeführt. Damit war die Geschichte der Mark aber noch nicht zu Ende.

Mit dem starken Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise haben viele Einkommen in einkommensschwachen Ländern nicht Schritt gehalten.
Zu hohe Preise in armen Ländern

Viele Millionen Menschen sind vom Hunger betroffen. Wie viele es genau sind, weiß nicht einmal die Welternährungsorganisation. Sie schätzt den Anteil an der Weltbevölkerung auf 8,2 Prozent.

Noch ist der Dollar die Leitwährung. Die Stärke der US-Wirtschaft basiert auf seiner Macht.
Machtverschiebung im globalen Handelskonflikt

Zahlungen im internationalen Handel erfolgen vermehrt in lokalen Wäh­run­gen wie dem Rubel. Geopolitische Machtblöcke treiben den Aufbau US- und EU-unabhängiger Modelle an.

Karte rein, Geld raus – geht natürlich nur mit einem Girokonto.
Zahlungsverkehr: Basiskonto für alle

Ohne Konto geht im Alltag kaum etwas. Doch trotz Rechtsanspruchs gibt es immer wieder Schwierigkeiten, ein Girokonto zu eröffnen. Betroffen sind vor allem bestimmte Bevölkerungsgruppen.

Ein Prachtexemplar von Zuckerrüber: Aber der Marktpreis ist aktuell niedrig.
Viel Zucker, wenig Ertrag

Vom Preisverfall des süßen Dickmachers profitieren vor allem die industriellen Hersteller süßer Nahrungsmittel. Die Südzucker AG ist ins Visier linker Aktionäre geraten.

Die Erträge aus Zinsen und Provisionen der Volks- und Raiffeisenbanken legten nach vorläufigen Ergebnissen 2024 deutlich zu, der Gewinn nach Steuern beträgt über 2,1 Milliarden Euro.
Volks- und Raiffeisenbanken: In ruhigem Fahrwasser

Die Volks- und Raiffeisenbanken befinden sich auf Augenhöhe mit der Deutschen Bank. Doch es gibt auch Problemfälle, wie etwa die »Effenberg-Bank« in Thüringen. Dort ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft.

Friseursalon nach der Wiedereröffnung im März 2021 nach einem Lockdown
Die unsoziale Pandemie

Die Folgen der Corona-Pandemie belasten noch heute die deutsche Wirtschaft. Vor allem kleine Betriebe mit kontaktintensiven Dienstleistungen wurden hart getroffen – wie zum Beispiel das Friseurhandwerk.

Der Hund will auch gern versichert sein.
Reiseversicherung: Überflüssig oder unverzichtbar?

Endet ein Urlaubstag mit einem aufgebrochenem Hotelzimmer, ist der Ärger groß. Wer kommt für gestohlene Wertsachen auf? Das Angebot an Versicherungen ist kaum zu überschauen. Doch nicht alle Policen sind zweckmäßig.

Statue des früheren US-Präsidenten Herbert Hoover in Puerto Rico
Zollpolitik: »Mutter aller Handelskriege«

Der Blick in die Geschichte zeigt: Die US-amerikanische Handelspolitik könnte eine globale Wirtschaftskrise auslösen. Oder aber Europa und dem Euro nutzen.