Kommunismus

Vom Standpunkt der Befreiung

Was heißt und zu welchem Ende studieren Marxisten Universalgeschichte? Anmerkungen zu Stephan Krügers epochalem Werk »Weltmarkt und Weltwirtschaft«, das den Abschluss seiner sechsteiligen Reihe »Kritik der politischen Ökonomie und Kapitalismusanalyse« bildet

Felix Klopotek

Staat und Revolution

Domenico Losurdo hat ein Buch über »westlichen Marxismus« geschrieben. Dem wirft er vor, eurozentristisch zu sein und die weltweiten Befreiungskämpfe des 20. Jahrhunderts nicht berücksichtigt zu haben. Doch Losurdos Argumentation offenbart einige Probleme

Dimitra Alifieraki

Produktivkraft Patriarchat

Die marxistische Theoretikerin Silvia Federici kritisiert seit Jahrzehnten Geschichte und Gegenwart des bürgerlichen Geschlechterverhältnisses. Ihr jüngst erschienenes Buch »Das Patriarchat des Lohns« versammelt Aufsätze seit 1975

Tanja Röckemann

Juden unter der roten Fahne

»Zi flatert fun tsorn, fun blut iz zi royt!«: Der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund war das bedeutendste Beispiel der jüdisch-proletarischen Selbstorganisation in der Moderne. Noch heute lassen sich daraus Lehren für emanzipatorische Kämpfe ziehen

Manuel Disegni

Gramsci weint Blut

»Was rot war«: Enrico Ippolitos Romanversuch über die Kommunistische Partei Italiens und die »Frauenfrage«

Nelli Tügel

Weltrevolution am Bogensee

An der Jugendhochschule »Wilhelm Pieck« der DDR kamen bei Lehrgängen junge Menschen aus aller Welt zusammen. Über Grenzen hinweg ging es nicht nur im Politischen, sondern auch in Liebe und Sexualität - Probleme nicht ausgeschlossen

Detlef Siegfried

Wer hat uns verraten?

In Italien folgten auf die »roten Jahre« 1919/20 die »schwarzen« – und damit auf die verpasste Möglichkeit einer kommunistischen Revolution der Faschismus

Patrick Lempges

Trubel in der Buddelkiste

Die Langzeitdokumentation »Die Kinder von Golzow« begann vor 60 Jahren. Ihr Regisseur erinnert sich an den Anfang

Winfried Junge

Feministische Landnahmen

Die literarischen Zukunftsentwürfe der Autorin Marge Piercy stehen in engem Wechselverhältnis zur marxistisch-feministischen Theoriebildung - und sind aktueller denn je

Stefanie Retzlaff

Ein Menschheitsereignis

Die Revolution ist noch nicht vorbei: Über 100 Jahre Gongchandang, die Kommunistische Partei Chinas, und heutige Probleme im Weltmaßstab

Wolfram Adolphi

Mit Marx in eine neue Zeit?

Die Neue Linke in Westdeutschland widmete sich der Theorie – unter anderem in Zeitschriften. Vor 50 Jahren wurde die «Prokla» gegründet, aus den Konflikten ihrer Zeit heraus

David Bebnowski

Am Kreuzweg

Intersektionalität geistert als Schlagwort durch die linken Debatten. Was daran aus marxistischer Perspektive kritikwürdig ist, untersucht die »Z - Zeitschrift Marxistische Erneuerung« in ihrer aktuellen Ausgabe

Jakob Hayner

Weltmarkt und Widerstand

Von den Fabriken zu den Plantagen: Schwarzer Marxismus als Perspektivwechsel und politisch-geografischer Raum

Bafta Sarbo und Johannes Tesfai

Philosophie der Praxis

Georg Lukács zum 50. Todestag: Zwei Neuerscheinungen führen ins Werk des marxistischen Philosophen ein

Alex Struwe

Die scheinbare Technokommunistin

Elon-Musk-Freundin und Musikerin Grimes philosophiert öffentlich über Künstliche Intelligenz und Kommunismus

Moritz Wichmann