Umgang mit Cannabis bleibt bürokratisch

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Berlin. In Deutschland verfügen nach einem Medienbericht 1004 Personen über eine Ausnahmeerlaubnis, Cannabis zur medizinischen Selbsttherapie in einer Apotheke zu kaufen. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Parlamentsanfrage hervor, schreiben die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Danach wurden allein im laufenden Jahr 452 Genehmigungen erteilt. Zwei Patienten ist es erlaubt, Cannabis zu medizinischen Zwecken anzubauen. Die Linkspartei, die die Anfrage stellte, fordert eine liberalere Praxis. »Wer Cannabispatienten wirklich helfen will, muss sämtliche bürokratische Hürden abschaffen«, sagte ihr drogenpolitischer Sprecher Frank Tempel. Die Bundesregierung lehnt eine generelle Cannabisfreigabe ab. dpa/nd

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