Opfer bei Attacken in Afghanistan

Auswärtiges Amt bestätigt Tod einer deutschen Entwicklungshelferin

Berlin. In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist laut Behördenangaben eine deutsche Entwicklungshelferin getötet worden. Die Frau wurde gemeinsam mit einem afghanischen Wachmann bei einem Überfall auf ihre Unterkunft getötet, wie das Innenministerium am Sonntag mitteilte. Eine finnische Mitarbeiterin der schwedischen Hilfsorganisation Operation Mercy wurde verschleppt. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Tod der deutschen Staatsangehörigen.

Derweil sind bei Angriffen der Taliban auf Polizeiposten im Südosten Afghanistans am Sonntag mindestens 20 Polizisten getötet worden. Die koordinierten Attacken hätten vier Stunden gedauert, sagte der Gouverneur der Provinz Sabul, Bismillah Afghanmal. Demnach griffen die schwer bewaffneten islamistischen Kämpfer zeitgleich mehrere Polizeiposten im Bezirk Schah Dschoi an. Mindestens 15 weitere Polizisten seien verletzt worden, teilten die Behörden des Bezirks mit. Insgesamt seien sechs Polizeiposten angegriffen worden. AFP/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung