Mosekunds Montag

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

Zum Geburtstag hatten einige Freunde Herrn Mosekund die Renovierung seines Arbeitszimmers geschenkt. Er hatte oft genug erzählt, wie dringend nötig das sei. Bei der Besichtigung fanden sich fünf Freiwillige ein. An der Planung nahmen vier teil. Das Zimmer räumten drei aus, zwei schabten die alte Tapete von der Wand. Einer brachte Herrn Mosekund einen großen Eimer Farbe und einige Tapetenrollen. Danach waren sie verhindert. Herr Mosekund raffte sich schließlich auf und tapezierte und pinselte. Wie schön so ein Geschenk doch ist, dachte er am Abend des dritten Tages, und wie lange man etwas davon hat.

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