Nobelpreisträger für Iran-Abkommen

Auch EU stellt sich im Streit um Atomvereinbarung gegen Trump

  • Lesedauer: 1 Min.

New York. Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, das Atomabkommen mit Iran aufrechtzuerhalten. Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass Teheran die Vereinbarung nicht einhalte, sagte die ICAN-Vorsitzende Beatrice Fihn am Montag am Sitz der UNO in New York. Trump müsse »jeglichen neuen Konflikt vermeiden«. Auch die EU stellt sich im Streit um das Abkommen klar gegen den US-Präsidenten. »Wir haben ein Interesse und eine Verantwortung, eine Pflicht, das Atomabkommen mit Iran zu erhalten«, erklärte jetzt die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Das Abkommen habe »eine der schlimmsten Atomkrisen unserer Zeit beendet«. Donald Trump ist ein Gegner der Vereinbarung, die die fünf UN-Vetomächte, also auch die USA, und Deutschland 2015 mit Teheran getroffen haben. Bis Sonntag hat er Zeit, sich gegenüber dem US-Kongress zum Abkommen zu erklären. Agenturen/nd Kommentar Seite 4

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können - marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten - brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das nd mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal