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Antikommunistisch und links

Gesine Schwan über den SPD-Parteivorsitz, politische Mehrheiten und die Kommune als Wiege der Demokratie

  • Lesedauer: 2 Min.

Gesine Schwan will SPD-Vorsitzende werden und ihre Partei aus der Krise führen. Sie war die erste, die sich öffentlich dazu bekannte. Die renommierte Politikwissenschaftlerin erklärt im nd-Interview ihre Beweggründe, ihr persönliches politisches Profil und ihre Haltung zu einer Mitte-links-Regierung.

Zum Linkssein:

»Dass ich lange Zeit als eine rechte Sozialdemokratin galt, lag an meinem notorischen Antikommunismus; daran hat sich auch nichts geändert. Ich war jedoch nie sozial rechts, da war ich immer links eingestellt, schon von meiner Herkunft her.«

Zu Privatisierungen:

»Es war ein Fehler, die vielen Bereiche der Daseinsvorsorge zu privatisieren. Das Privatisieren als ideologische Antwort auf die leeren Gemeindekassen war falsch.«

Zur Enteignungsdebatte:

»Ich habe mich mein Leben lang mit solchen Fragen befasst und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass irgendeine radikale Systemänderung mit radikal anderen Eigentumsformen nicht die Probleme löst.«

Zum SPD-Vorsitz:

»Ich habe keine Machtposition und nichts zu verlieren. Zudem habe ich den Vorteil, dass niemand in mir eine wirkliche Konkurrenz sieht, weil ja absehbar ist, dass das für mich kein Sprungbrett für Weiteres sein kann.«

Zu Rot-Rot-Grün:

»Mit den Grünen und mit den LINKEN inhaltlich Übereinkunft zu gewinnen, halte ich für nicht sehr schwer.«

Lesen Sie hier das ganze Interview (ndplus).

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