Redaktionsübersicht

Christof Meueler

Christof Meueler

Christof Meueler ist Jahrgang 1968, hat Soziologie, Philosophie und Politologie in Darmstadt studiert und ist seit 2018 Literatur-Redakteur beim „neuen deutschland“. Seit 2019 leitet er das Feuilleton. Vorher war er 17 Jahre Ressortleiter für Feuilleton und Sport bei der „jungen Welt“.

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Aktuelle Beiträge von Christof Meueler:
Erstmals verliebt: Leonard Cohen und Dominique Issermann 1984, als auch »Hallelujah« entstand
Ein Lied geht um die Welt

Cohens größter Hit ist der Song »Hallelujah«. Er brauchte sieben Jahre, um ihn zu vollenden. Und bis die ganze Welt ihn kannte, dauerte es noch mal 17 Jahre. Ein neuer Dokumentarfilm erzählt die ganze Geschichte.

Fußball in der Wüste: Baustelle eines Stadions für die WM in Lusail bei Doha, November 2021
Ist jetzt Schluss mit dem Fußball?

Die schlimmste WM aller Zeiten beginnt. Korrupte Vergabe, Tote auf den Baustellen, Spiele in der Wüste in einem Land ohne Demokratie und Menschenrechte. Muss man sich vom Profifußball abwenden? Eine Diskussion im nd.

Hilfe, im Bundestag wird es zu voll!
Wie macht man den Bundestag kleiner?

Das sind Verhältnisse! Deutschland hat ein Verhältniswahlrecht und ein Mehrheitswahlrecht gleichzeitig und kommt damit immer mehr durcheinander. Denn im Bundestag wird es zu eng.

Kristof Schreuf ging sehr gern auf die Menschen zu.
Fänger im Rocken

Er sang mit »einer Stimme, die Eisen schneiden konnte«, aber auch sehr weich und aufmerksam. Der Popmusiker und Autor Kristof Schreuf war begeisterungsfähig und ohne Furcht. Er suchte nach Intensität - ganz nüchtern.

Die deutsche Staatsspitze trauert am Volkstrauertag in Berlin, zusammen mit Egils Levits, Lettlands Staatschef (erkennen Sie ihn?)
Eine Frage der Stimmung

Der Volkstrauertag, wurde in der BRD 1952 im Kalten Krieg eingeführt, um die Toten aus den beiden Weltkriegen zu betrauern. Eigentlich aber die Tatsache, dass Deutschland diese Kriege verloren hat.

Warum schaut Stephan Derrick immer so enttäuscht?
Die Bilder des Stephan Derrick

Mach mehr aus Stephan Derrick, den einschläfernden ZDF-Polizisten! In »Kunst als Indiz« unternimmt der Schriftsteller Frank Witzel eine furiose Bildbetrachtung eines Kunstdrucks in einer frühen »Derrick«-Folge.

Frauen »kamen im Blatt vorwiegend in entkleideter Form vor« (Elsemarie Maletzke) und auf fast jedem zweiten Titel
Nicht zittern und nicht zagen

Man könnte meinen, »Pardon« sei ein lascher Titel für eine satirische Zeitschrift, doch es war die Zeit, als das Scherzen noch geholfen hat – im spießigen CDU-Staat der 60er. In Frankfurt wird sie endlich ausgestellt.

Wie oft soll man duschen?

Politiker raten in der Gaskrise zum kurzen Duschen, gar zum Revival des Waschlappens. Ein Fehler wäre das nicht, aber ob das schon reicht, um in eine vom nicht nur russischen Erdgas unabhängige Zukunft zu erreichen?

Von Batman bewohnt

Was ist der Westen? Das fragt das »Kursbuch«. Die Antworten sind unbefriedigend. Vor 40 Jahren wusste die Hamburger Band Abwärts mehr, »direkt aus aus dem Krisengebiet / das sich wie Napalm über den Erdball zieht«.

Auftauen im Eis

Transgender olé – die vielleicht letzte Idee von Liberalität und Emanzipation. Kim de l’Horizon, non-binär und aus der Schweiz, hat den Deutschen Buchpreis gewonnen. Auf der Bühne keine Dankesrede, sondern ein »Wow!«

Ganz selten: Erich Honecker lacht, im September 1972. Vielleicht über einen Anti-Ulbricht-Witz?
»Im Lachen war man der Sieger«

Diktaturen fürchten freie Wahlen - und Witze, die bringen die Befreiung sekundenschnell. Bernd-Lutz Lange hat den politischen Witz im Ostblock bis 1989 erforscht - ein Gespräch mit dem Leipziger Kabarettisten.

Sex und Besinnung

Wie auch im Kino wurde im Jazz in den 60ern alles Wesentliche ausprobiert und durchgesetzt, was heute die Ästhetik bestimmt. Und das alles in einem Halbnackte-Frauen-Magazin namens »Gondel« mit eingebautem »Jazz-Echo«.

Die Selbstbeobachterin

Der Literaturnobelpreis 2022 geht an Annie Ernaux. Wurde die Französin in ihrem Heimatland schon im letzten Jahrhundert rezipiert, musste ihr hierzulande erst Didier Eribon den Weg ebnen. Besser spät als nie!

Es hat auch etwas von Sich-aus-der-Welt-Rausnehmen: Pedro Goncalves Crescenti (l.) und Peter Rubel
Kleiner Kiesel, wo geht’s lang?

The Düsseldorf Düsterboys sind eine Band der Gegensätze: wild und weich, abstrakt und intim, ernst und albern, schwer und einfach. Und deshalb sehr gut und schön (kein Gegensatz). Auch auf ihrem neuen Album »Duo Duo«.

Uta Köbernick ist Sängerin, Kabarettistin und Schauspielerin. Am heutigen Samstag bekommt sie in Berlin den Kabarettpreis »Eddi« verliehen.
»Liebe ist ein Sprengstoff«

Gegen die Dummheit und für die Liebe; die Weltverbesserung überhaupt: Uta Köbernick ist Kabarettestin, tritt allein mit Gitarre auf. Das schönste Lied über Corona war von ihr. Nun bekommt sie den »Eddi« - ein Interview.

Bei den Querschwimmern

Was in den Freibädern total genervt hat: Die Querschwimmer, die einen von der Seite rammen. Sie gucken nicht hin und schwimmen einmal quer rüber. Wie die Grünen vom Frieden zum Krieg. Als wäre es ein Spaß.

Der Penis guckt raus

Die AfD hat einen Witz gemacht, aus Versehen: In Niedersachsen kann man ihr Parteilogo nun essen: als Gummibärchen. Sieht aber aus wie ein roter Penis. Ist das eine Kastrationsfantasie?

Nicht konform

Im Kino wurde die Revolution vorangetrieben von Jean-Luc Godard. Er veränderte die Formsprache des Kinos in den 60ern, die sich seitdem nicht so sehr verändert hat. Wie die politische Herrschaft im Kapitalismus.

Der Witz ist der, dass dieser alte Cartoon leider immer noch gilt
Die Privatfeministin

Marie Marcks war immer vorneweg: Gegen Atomkraft und gegen das Patriarchat mit den ersten Karikaturen, Comics und der ersten Graphic Novel. Und die Männer guckten blöd aus ihren Bildern. Eine neue Werkausgabe zum 100.