Redaktionsübersicht

Sarah Yolanda Koss

Sarah Yolanda Koss

Sarah Yolanda Koss, Jahrgang 1995, hat Politikwissenschaft und Konflikt- und Krisenjournalismus in Wien und Thessaloniki studiert. Danach koordinierte sie das Onlinemedium »mosaik« und recherchierte als freie Journalistin für Print, Online und Radio. Schwerpunkte: Sozialpolitische Fragen sowie gesellschaftliche In- und Exklusionsmechanismen. Seit 2024 Redakteurin für Sozialpolitik bei »nd«.

Aktuelle Beiträge von Sarah Yolanda Koss:
50 Euro sollen Asylbewerber*innen künftig in bar erhalten. Österreich dient als Vorbild, dort sind es 40 Euro.
Bargeldsperre für Geflüchtete: Grenzenlose Entmündigung

Deutschland und Österreich inspirieren sich gerne gegenseitig – besonders, wenn es um die Diskriminierung von Geflüchteten geht. Neues Beispiel: die Bargeldsperre, die auch mit einem skandalösen Dax-Konzern zu tun hat.

Die Millionenerbin Marlene Engelhorn vor dem sprichwörtlichen Elefanten im Raum: Schafft der »Gute Rat für Rückverteilung« wirklich mehr Druck für eine Vermögensteuer?
Millionen umverteilt: Guter Rat ist teuer

Klima, Soziales, Bildung, Gesundheit. Der sogenannte »Gute Rat« verteilt das Erbe der Österreicherin Marlene Engelhorn. Anstoß war die Forderung nach Erbschafts- und Vermögenssteuern. Sie bleibt am Ende ein Randthema.

Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, nimmt die Steilvorlage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln gerne an.
Konservativer Handschlag

Die CDU und die arbeitgebernahe Wirtschaftsforschung haben ihre neuen Schuldigen für das deutsche Wohnproblem gefunden: Geflüchtete. Die Wohnproblematik als Knappheitsfrage zu behandeln, ist aber ein verkürzter Ansatz.

Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen ganz links, neben ihm Lukas Siebenkotten, Präsident des Deutschen Mieterbunds. Gemeinsam mit Gewerkschaften und Selbstvertretungen setzen sie sich für einen Mietenstopp ein.
Mietenstopp von Pankow bis Konstanz

In den vier Jahren seit der Gründung des Bündnisses Mietenstopp verschärfte sich die Lage der Mieter*innen zunehmend. Die Fronten zwischen ihnen und der Immobilienindustrie werden immer klarer.

Ein Warnstreik im Krankenhausbereich zeigt, wie eng Wohn- und Arbeitskampf miteinander verknüpft sind.
Hoch die Mieter*innensolidarität

Gewerkschaften ist inzwischen klar, dass Beschäftigen und Mieter*innen das Gleiche fehlt: Kapital. Deswegen beteiligen sie sich aktuell rege am Mietenkampf. Warum nicht gleich größer denken?

Die Studierenden haben Grund zu lachen: Ihr Protest für die Bafög-Erhöhung hat sich ausgezhalt.
Bafög: Kommilitonen gegen FDP

Sieh an, eine geeinte Front gegen die Blockadehaltung der FDP zahlt sich aus: Die Bafög-Erhöhung ist beschlossen. Darauf dürfen sich jetzt aber weder progressive Parteien noch Interessenverbände ausruhen.

Früher im Geschäft, heute im Internet: Immer mehr Menschen verschulden sich online.
Privatschulden: Berufstätig, online, pleite

Personen mit einer festen Anstellung, Wohneigentum und Selbstständige wenden sich immer häufiger an Schuldnerberatungen. Eine EU-Richtlinie soll das Problem begrenzen.

Mietendeckel, substanzielle Wohngemeinnützigkeit, ein Gesetz gegen den Mietwucher: Gegenvorschläge zu staatlichen Investitionen in den finanzialisierten Wohnmarkt sind vielfältig.
Mietenwahn in Produktion

Bei der Lobbyveranstaltung des Zentralen Immobilienausschusses sind Mieter*innenverbände nicht anwesend. Sie fordern deswegen im Vorfeld einen bundesweiten Mieterdeckel und vor allem: keine Rendite mit Wohnraum.

Umzug ins Erdgeschoss

Mit der »Neuen Wohngemeinnützigkeit« entzieht die Ampel keine Wohnungen der Marktlogik. Wohnpolitisch ist sie damit vom Keller ins Erdgeschoss umgezogen. Wir wollen aber mindestens in den zweiten Stock – mit Aufzug!

Eine funktionierende Demokratie lebt davon, dass sich viele unterschiedliche Menschen daran beteiligen.
Europawahlen exklusiv

Teilhabe steht während des EU-Wahlkampfs bei keiner Partei im Fokus, am wenigsten bei der AfD. Sozialverbände fordern mehr Inklusion für die Stärkung der Demokratie.

Die Arbeit der Berliner Kältehilfe wird künftig seltener benötigt werden. Davon träumt zumindest Christian Ceconi von der Berliner Stadtmission auf dem Kongress gegen Wohnungslosigkeit.
Wohnraum: Wie ein »Sechser im Lotto«

Auf der Auftaktveranstaltung des Nationalen Bündnisses gegen Wohnungslosigkeit geht es um Housing First, Gemeinnützigkeit und den Einbezug von Betroffenen.

Im Berliner Hotel Intercontinental fahren Anfang Juni wieder die Luxuskarossen vor.
Speed-Dating der Renditehaie

Anfang Juni vergrößert sich die Privatjetdichte über Berlin. Die deutsche Hauptstadt ist seit Jahren Schauplatz eines globalen Treffens von Finanzinvestoren. Die Folgen zeigen sich am Mietmarkt.

Containern ist unter den Voraussetzungen in Deutschland verständlich, findet Sabine Werth, Vorsitzende der Berliner Tafel.
Ernährungsarmut: Kein Happen Glück

Deutschland hinkt dem Recht auf Nahrung seit 20 Jahren hinterher. Sozialorganisationen fordern vor der internationalen Konferenz gegen den Hunger eine »sozial-ökologische Ernährungswende«.

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz gegen den BND: Rosenkrieg unter den Bundesbehörden.
Klage gegen BND: Bundesadler im Clinch

Es mutet an wie ein Rosenkrieg. Deutschlands oberster Datenschützer, Ulrich Kelber, verklagt den Bundesnachrichtendienst. Obwohl – oder gerade weil – er sein Amt nur noch kommissarisch ausübt.

Aktion für einen höheren Mindestlohn. Könnte er der Wohlfühlfaktor sein?
Der wahre Wohlfühlfaktor

Das Armutsrisiko von Familien mit Kindern ist 2023 gesunken. Zugleich bleibt sie für ein reiches Land wie Deutschland erschreckend hoch. Die gute Nachricht ist deswegen eine andere.

Inklusion in Kinderschuhen

Das Vorhaben der Inklusion scheint zu stagnieren. Das grüne Familienministerium schraubt an komplexen Gesetzentwürfen, um das zu ändern.

»Es gab keinen Grund zu warten«

In Niedersachsen finden sich gleich zwei Leuchtturmprojekte der inklusiven Jugendhilfe. Martin Albinos, Jugendamtsleiter von Braunschweig erklärt, wie es dazu kam und was der Bund daraus lernen kann.