Warnstreiks bei Telekom gehen weiter

Leipzig. Beschäftigte der Telekom haben auch am Donnerstag in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Serie von Warnstreiks fortgesetzt. Zu einer zentralen Kundgebung von ver.di kamen nach Gewerkschaftsangaben in Erfurt 310 Streikende aus Erfurt, Suhl und Gera zusammen. »Die Kollegen haben deutlich gemacht, dass sie auch zu längeren Arbeitskampfmaßnahmen bereit sind, wenn die Telekom kein akzeptables Angebot macht«, sagte eine Sprecherin. Weitere Aktionen gab es in Dresden, Leipzig, Halle, Halberstadt und Zwickau. Hans-Joachim Fischer, ver.di-Fachbereichsleiter für Telekommunikation und Informationstechnologie, rechnete für den ganzen Tag mit insgesamt rund 860 Streikenden in den drei Ländern. Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde fünf Prozent mehr Lohn sowie den vertraglichen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Die Telekom hatte zuletzt angeboten, die Gehälter in zwei Schritten und über zwei Jahre um 2,8 Prozent anzuheben. Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 12. und 13. April in Bonn geplant.

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