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Verzögerung bei Kampfdrohnenbeschaffung

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr verzögert sich. Wie der »Spiegel« berichtet, klagt ein US-Hersteller gegen die Vergabe des Auftrags nach Israel. Nun müsse sich die Vergabekammer mit den Vorwürfen der US-Firma General Atomics beschäftigen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Derzeit sei nicht absehbar, wie stark die Beschwerde das Projekt zurückwerfe. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte im Januar entschieden, drei bis fünf Drohnen vom Typ »Heron TP« aus Israel zu leasen, die mit Raketen bestückt werden können. Bei der Luftwaffe habe es eine Präferenz für das US-Modell »Predator« gegeben, schreibt der »Spiegel«. Im Ministerium habe es jedoch politische Bedenken gegeben, eine Drohne zu beschaffen, die wegen gezielter Tötungen von Terrorverdächtigen durch die USA bekannt ist. dpa/nd

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