Filmische Ökotour

Die Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft im ländlichen Raum sind Schwerpunkt der 13. Ökofilmtour, die an diesem Dienstag in Potsdam startet. In Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen werden Themen wie artgerechte Tierhaltung, der Verlust vieler Tierarten und Konsumgewohnheiten der Verbraucher behandelt, wie das Umwelt- und Agrarministerium am Montag mitteilte. »Im Mittelpunkt des erfolgreichen Festivals stehen Filme, die soziale Kernfragen unserer Zeit und Zukunftsthemen miteinander verbinden«, sagte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD).

Zum Auftakt wird am Dienstagabend (19 Uhr) im Potsdamer Filmmuseum der Dokumentarfilm »Von Bananenbäumen träumen« über eine Initiative gezeigt, die die Zukunft ihres norddeutschen Dorfes in die eigenen Hände nimmt. Dazu wird im Foyer die Ausstellung »Irrweg Pestizide« des Naturschutzbundes Angermünde präsentiert. Die Festrede hält der Brandenburger Biologe Michael Succow, der 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Bis zum 18. April laufen bei der Ökofilmtour mehr als 50 Filme in rund 60 Spielorten in ganz Brandenburg, unter anderem in Schulen, Bürgerhäusern und Freizeitstätten. Das Ministerium fördert die Tour mit 50 000 Euro. dpa

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal