Die Sprache Jesu
Maroniten
Die christlichen Maroniten in Israel wollen Aramäisch wieder zu ihrer Alltagssprache machen. In einer Schule im Norden Israels nahe der libanesischen Grenze lernen Kinder Syrisch, einen aramäischen Dialekt. Auch Jesus Christus soll Aramäisch gesprochen haben. Die Maroniten wollten mit ihrer eigenen Sprache ihre Identität stärken, sagt der Gründer des Israelischen Christlich-Aramäischen Verbandes, Schadi Chahllul. Derzeit sprechen die rund 10 000 Maroniten im Alltag Arabisch, ihre geistlichen Schriften sind allerdings auf Syrisch. Weltweit wird Aramäisch noch von bis zu zwei Millionen Menschen gesprochen. dpa/nd
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