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Christoph Ruf

Christoph Ruf

Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf
Das war es dann

Die Guillotine des 21. Jahrhunderts steht im Internet. Fürs »nd« zu schreiben, war trotzdem immer ein Fest. Der letzte »Sonntagsschuss« bleibt sich treu und ignoriert wie immer komplett die Aktualität.

Buda und die Pest

Der Fußball hat in den vergangenen Monaten eine fatale Entwicklung genommen. Besonders die kleinen Vereine müssen sich davon distanzieren, sonst haben sie künftig kaum noch eine Chance.

Söldner an der Seitenlinie

Welch schlechte Wirkung die privilegierte Rolle eines Trainers im Profifußball haben kann, ist gerade mehrfach in der Bundesliga zu beobachten.

Tschüss - und danke für nichts

Mit Schalke 04 steigt ein großer Verein in die zweite Liga ab. Etwas besseres könnte ihm gar nicht passieren. Denn die, auf die es wirklich ankommt, bleiben. Und um die, die gehen, ist es nicht schade.

Lachen vor dem Laptop

Lesen bildet? Vor allem sorgt es für umfassende Heiterkeit. Zumindest wenn man Interviews mit Markus Söder liest. Oder Verlautbarungen des Dresdener Sportdirektors.

Der Spuk ist noch nicht vorbei

Es hatte nicht einmal 48 Stunden gedauert, da war die Super League schon wieder Geschichte. Allerorten herrscht Jubel über das Ende der Super-League-Pläne in Europas Fußball. Doch der könnte verfrüht sein.

Isoliert die Isolierten

Das Hygienekonzept der Deutschen Fußball-Liga sei sicher, heißt es. Unser Autor fragt sich aber, warum jetzt drei Spiele der Zweiten Liga ausgefallen sind, und empfiehlt dem Fußball, sein Leben in der Blase in aller Konsequenz zu führen.

Alle sind Teil des Kapitalismus

RB Leipzig wird fast nirgendwo gemocht. Die Kritik an dem Verein weise zum Teil aber antisemitische Züge auf, meint Pavel Brunssen in seinem Mitte April erscheinenden Buch »Antisemitismus in Fußball-Fankulturen«.

»Police Academy« auf Schwäbisch

Winfried Kretschmann und seine Partei stehen medial kurz vor der Heiligsprechung. In welchem Bundesland liegt noch mal dieses Stuttgart, in dem 10 000 Wirrköpfe stundenlang machen konnten, was sie wollten?, fragt sich Christoph Ruf.

Boykott? Besser spät als nie

Durch die »Human Rights«-Proteste der deutschen Nationalmannschaft hat die Diskussion um die WM in Katar noch mal mehr Fahrt aufgenommen. Stellt sich die Frage, ob dem DFB klar war, was er dadurch auslöst?

Irgendwo ist es immer schlechter

Im Fußball gilt das Gleiche wie im echten Leben. Denn die vermeintliche Gewissheit, dass die Dinge in diesem Land besser laufen als »anderswo«, ist erstaunlich weit verinnerlicht.

Fans, die Stimme der Vernunft

Die Anhänger von Borussia Dortmund und dem FC Bayern fordern weniger Geld für ihre Vereine. Überhaupt zeigen sie eine Einstellung, die man eigentlich von den Vereinsführungen erwarten würde.

Die Geister, die keiner rief

Fußballspiele ohne Publikum sind schlimm – und besonders schlimm für Trauernde, die sich von ihren dahinscheidenden Vereinen nicht anständig verabschieden können. Fans von Schalke 04 und des 1. FC Kaiserslautern wissen das am besten.

Kennste einen, kennste alle

Der Wechsel von Gladbachs Trainer Marco Rose zum BVB sagt mehr über die Branche aus, als der lieb sein kann. Der deutsche Fußball besteht zu 95 Prozent aus Retortenpersonal.

Gewalt, perfide getarnt

Unser Kolumnist Christoph Ruf wundert sich, wie zwischen März und Dezember 2020 über 1000 Neueinspeicherungen in die »Datei Gewalttäter Sport« vorgenmommen wurden - schließlich gab es in diesem Zeitraum nur Geisterspiele.

Selten so gelacht

Es gab schon abwechslungsreichere Ergebnisse als am vergangenen Wochenende in der deutschen Fußball-Bundesliga. Prächtig amüsiert haben wir uns trotzdem.

Wer sich setzt, wird sediert

Der Profifußball ist so reformfähig wie der Vatikan. Fans sollten aufhören, wertvolle Lebenszeit an Gremien zu verschwenden, die nichts bewirken, weil sie nichts bewirken sollen, findet Christoph Ruf.

Die nun Besiegbaren

Der BVB verliert schon das achte von 20 Spielen in dieser Saison - und das ausgerechnet in Freiburg, wo man noch nie verlor. Die Borussia riskiert damit die Qualifikation fürs internationale Geschäft und ist dennoch wohlgemut.

Gladbach wirft Stuttgart raus

Während Mönchengladbach im DFB-Pokal dem ersten Titelgewinn seit 1995 etwas näher gekommen ist, zerfleischt sich der Bundesligaaufsteiger aus Stuttgart trotz guter sportlicher Leistungen selbst.