Redaktionsübersicht

Die Internationale

Die Internationale
Die linke Medienlandschaft in Europa ist nicht groß, aber es gibt sie: ob nun die französische »L’Humanité« oder die schweizerische »Wochenzeitung« (WOZ), ob »Il Manifesto« aus Italien, die luxem­burgische »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek«, die finnische »Kansan Uutiset« oder »Naše Pravda« aus Prag. Sie alle beleuchten inter­nationale und nationale Entwicklungen aus einer progressiven Sicht. Mit einer Reihe dieser Medien arbeitet »nd« bereits seit Längerem zusammen – inhaltlich zum Beispiel bei unserem inter­natio­nalen Jahresrückblick oder der Übernahme von Reportagen und Interviews, technisch bei der Entwicklung unserer Digital-App. Mit der Kolumne »Die Internationale« gehen wir einen Schritt weiter in dieser Kooperation und veröffentlichen immer freitags in unserer App nd.Digital einen Kommentar aus unseren Partnermedien, der aktuelle Themen unter die Lupe nimmt. Das können Ereignisse aus den jeweiligen Ländern sein wie auch Fragen der »großen Weltpolitik«.
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Aktuelle Beiträge von Die Internationale:
War in die Beratungen über einen Frieden nicht einbezogen: der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
Zeit für einen echten Friedensplan

Frieden in der Ukraine wäre katastrophal für Falken in Deutschland, Frankreich, Polen und anderswo, meint unser Partnerblatt »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek« zu den Plänen für eine Lösung in Moskaus Krieg gegen Kiew.

Die Kämpfe im Sudan haben zu einer Massenflucht von Tausenden Zivilisten geführt. Es ist unklar, wie viele Menschen im Nachbarland Tschad aufgenommen werden.
Sudan: Wegschauen und Handel treiben

Der »Westen« ignoriert das Morden der Paramilitärs im Sudan – und profitiert von Geschäften mit den Milizen. Auch die Schweiz spielt dabei eine unrühmliche Rolle, kommentiert unsere Partnerzeitung »WOZ« aus Zürich.

Justizpalast in Rom, Sitz des Kassationsgerichtshofs, des höchsten Gerichts Italiens
Reform gegen die Verfassung

In Italien ist eine Justizreform auf den Weg gebracht worden. Dabei gehe es vor allem darum, Richter auf Linie der Regierung zu bringen, meint unsere italienische Partnerzeitung »Il Manifesto«.

Das Klima in Finnland könnte ungemütlich werden: Auch EU-Chefin Ursula von der Leyen drängte im Sommer beim finnischen Regierungschef Petteri Orpo auf Sparmaßnahmen.
Undemokratische Schuldenbremse

Finnlands Parlamentsparteien haben sich geeinigt, künftige Regierungen zum Sparen zu verpflichten. Das bedeutet stetige Verschlechterungen der Lebensbedingungen, meint unser finnisches Partnerblatt »Kansan Uutiset«.

Letzter Gruß für seine Anhänger: Nicolas Sarkozy am Dienstag vor seiner Abfahrt ins Gefängnis
Verrat an der Demokratie

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy ist rechtskräftig verurteilt. Das hindert die »Eliten« des Landes aber nicht, ihm den Rücken zu stärken, kommentiert unsere Partnerzeitung »L’Humanité« aus Paris.

Die medizinische Versorgung und die Krankenkassenbeiträge sind auch in Luxemburg heiße Themen.
Einsparungen, doch zu wessen Lasten?

Auch in Luxemburg sind die Krankenkassen defizitär. Die Regierung entzieht sich ihrer Verantwortung, kommentiert unser Luxemburger Partnermedium »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek«.

Wohneigentum in der Schweiz – wie in Zürich – ist teuer. Wer es besitzt, soll künftig steuerlich entlastet werden.
Fiktion Privateigentum

Die Schweizer haben für steuerliche Entlastung von Wohneigentum gestimmt. Unser Partnerblatt »WOZ« aus Zürich ist überzeugt: Privateigentum bleibt auch in seinen harmlosen Formen institutionalisiertes Klassenprivileg.

Jubel für Keir Starmer und seine Frau – allerdings nur auf dem Labour-Kongress diese Woche
Starmer spielt der Rechten in die Karten

Bei den Wahlen 2024 in Großbritannien siegte Labour – und setzte faktisch den Kurs der Konservativen fort. Das vertieft die gesellschaftliche Spaltung und stärkt Rechtsaußen, meint unser Partnerblatt »Morning Star«.

Souveränität mit Hindernissen

Die Anerkennung eines palästinensischen Staates wird oft als rein symbolisch kritisiert. Aber auch die Erlangung von Finnlands Unabhängigkeit war nicht einfach, so die Kolumnistin unseres Partnerblatts »Kansan Uutiset«.

Hort des Völkerrechts? UN-Vollversammlung bei einer Abstimmung zu einem Palästinenserstaat und zur Entmachtung der Hamas
Das Gesetz der Ungleichheit

Rechtsbrüche sind heute an der Tagesordnung – im Völkerrecht ebenso wie im innerstaatlichen Recht. Dahinter stehen gesellschaftliche Grundfragen, kommentiert unsere italienische Partnerzeitung »Il Manifesto«.

»10. September: Wir blockieren alles« – Graffiti in Paris
Proteste in Frankreich: Die erste Warnung

Regierungsrücktritt, Proteste, Verachtung der Demokratie: Unsere Partnerzeitung »L’Humanité« sieht Frankreich in einer schweren Krise. Um den heißen Herbst wird es auch bei der Fête de l’Humanité am Wochenende gehen.

Der Uno-Hauptsitz in New York
Washingtons Machtmissbrauch

Die Einreiseverweigerung für palästinensische Politiker zur UN-Vollversammlung durch die USA ist ein weiterer Schritt zur Aushöhlung des Völkerrechts, kommentiert unsere britische Partnerzeitung »Morning Star«.

Angesichts der zunehmend älteren Bevölkerung wird die Zukunft der Pflege in den meisten europäischen Ländern diskutiert.
Die Pflegekrise gehört zum Wesen des Kapitalismus

In Finnland wird über die Zukunft der Pflege diskutiert. Die Selbstausbeutung gerade von Frauen, die diese Arbeit im eigenen Umfeld übernehmen, ist keine Lösung, meint unsere finnische Partnerzeitung »Kansan Uutiset«.

Auch auf Schweizer Luxusuhren wird künftig beim Export in die USA eine satte Zollabgabe fällig.
734 Jahre sind genug

Der Schweizer Sonderdeal mit den USA ging gründlich schief. Aber nicht nur die Megazölle, die Trump den Eidgenossen aufgedrückt hat, kratzen an der »Auserwähltheit« des Landes, kommentiert unser Partnermedium »WOZ«.

Jederzeit einsatzfähig: Das US-amerikanische Atom-U-Boot »Ohio«
Die Renaissance der Kriege

Achtzig Jahre nach Hiroshima und Nagasaki sprechen wir wieder von Kriegen, auch von Atomkriegen. Ein Kommentar aus unserer italienischen Partnerzeitung »Il Manifesto«.

Ein Geldsegen – aber für wen?

In Frankreich sollen Sparer ihr Geld in Fonds anlegen, die den Staatshaushalt entlasten und die Wirtschaft unterstützen. Entscheidend ist, welcher Art diese Fonds sind, kommentiert unsere Partnerzeitung »L‘Humanité«.

Eine palästinensischen Frau mit ihrem 18 Monate altem Kind in einem Flüchtlingscamp nahe Gaza-Stadt
Sanktionen gegen Israel jetzt!

Hunger als Waffe einzusetzen, ist inzwischen »Normalität«. Was Russland unterstellt und im Westen gegeißelt wurde, wird im Falle Israels geduldet, kommentiert unser Partnerblatt »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek«.

Am Vorabend des französischen Nationalfeiertags am 14. Juli kündigte Präsident Emmanuel Macron eine weitere Erhöhung des Militäretats an.
Warum Macron zur Vernunft kommen muss

Frankreichs Präsident hat eine weitere Erhöhung der Verteidigungsausgaben angekündigt. Mehr Sicherheit bringt das dem Land nicht. Ein Kommentar unserer französischen Partnerzeitung »L’Humanité«.

Trump und seine berüchtigte Abgabentafel. Seit ihrer Vorstellung im April wurden die Werte mehrfach geändert.
Von Colbert bis Don Corleone

Die gesamte Architektur des von Trump entfesselten globalen Handelskrieges basiert auf Zöllen, die eigentlich Erpressungsgelder sind, kommentiert unser italienisches Partnermedium »Il Manifesto«.

Im »Situation Room« des Weißen Hauses verfolgen Präsident Trump und sein Vize JD Vance die US-Angriffe auf Iran.
Ewiger Krieg für den ewigen Frieden

Weder militärische Kurzeinsätze der USA noch langwierige Kriege haben bisher eine Pax Americana im Nahen Osten bewirkt, kommentiert unser Schweizer Partnermedium »WOZ« die US-Angriffe auf den Iran.

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