Redaktionsübersicht

Stefan Otto

Stefan Otto

Stefan Otto, Jahrgang 1973, hat Germanistik, Geschichte und Soziologie in Potsdam studiert und arbeitet seit sieben Jahren im Politik-Ressort. Er berichtet über Themen aus dem Inland, hat dabei immer auch Mensch Meier im Blick. Darüber hinaus unterstützt er die Alte Meierei im hessischen Witzenhausen.

Folgen:
Aktuelle Beiträge von Stefan Otto:
Der Trubel ist repräsentativ: Häufig fehlen Fachkräfte in den Kitas, und die Personalschlüssel sind ungünstig.
Ein Lob allein reicht nicht

Pünktlich zu den Koalitionsverhandlungen fordern Verbände und Organisationen ein Qualitätsgesetz für Kindergärten. Das Gute-Kita-Gesetz sei nicht ausreichend, sagen sie.

Armin Laschet auf dem Landesparteitag der CDU am Samstag in Bielefeld.
Tiefschwarzer Scherbenhaufen

Weil die Geschlossenheit fehlte, habe die CDU die Bundestagswahl verloren, sagte Armin Laschet. Am Zusammenhalt in der Partei mangelt es schon lange. Zuletzt hat sie nur noch der Wille zur Macht zusammengehalten. Ob die Konservativen noch einmal zu alter Stärke zurückkehren werden, bleibt abzuwarten.

Bafög muss wieder Bafög sein

Rechtzeitig zu den Sondierungen für eine neue Regierungskoalition kommt die Forderung des Deutschen Studentenwerks nach einer grundlegenden Reform des Bafög. Die ist tatsächlich nötig, weil die Ausbildungsförderung seit Jahren unterfinanziert ist und immer weniger Studierende davon profitieren.

Neue Realitäten

Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben die Arbeitsabläufe in den Unternehmen nachhaltig verändert. Im Homeoffice zu arbeiten muss nicht schlecht sein, fand eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung heraus. Denn dadurch kann die Identifikation mit dem Unternehmen wachsen.

Ins Unglück gelenkt

Auch wenn das neue Schuljahr weitestgehend reibungslos angelaufen ist, wirkt die Corona-Ausnahmesituation bei jungen Menschen noch nach. Rund ein Viertel der 15- bis 24-Jährigen ist depressiv. Hilfsangebote gibt es nur wenige.

Afghanische Flüchtlinge warten in einem behelfsmäßigen Lager an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Menschenrechtsorganisationen kritisieren unerlaubte Zurückweisungen nach Belarus.
Ins Gewissen geredet

Vier Tage nach der Bundestagswahl meldeten sich die Menschenrechtsorganisationen Pro Asyl und Amnesty International zu Wort. Sie fordern von der neuen Bundesregierung eine Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik.

Abholkommandos in der Nacht

Hessen steht im Verdacht, eine gnadenlose Asylpolitik zu verfolgen. Dieser 
Verdacht wird erhärtet durch Antworten der schwarz-grünen Landesregierung 
auf Kleine Anfragen der Linksfraktion zur Abschiebepraxis.

Katholische Hängepartie

Noch immer hat Papst Franziskus nicht über den Verbleib von Kardinal Woelki entschieden. Der Richtungsstreit in der katholischen Kirche zieht sich damit in die Länge.

Charlotte Tosi auf dem Wagenplatz »Gleis 3« (oben). Kleines Bild: Charlotte Tosi mit einer anderen Gleis-3-Bewohnerin in der offenen Küche des Platzes
Wildes Wohnen im Abseits

Das alternative Leben floriert in Witzenhausen. Doch den Alteingesessenen wird es manches Mal zu bunt, wie bei den Wagenplätzen, die zuletzt immer mehr geworden sind. Die nordhessische Kleinstadt will sie räumen. Einfach ist das nicht.

Humanität bleibt auf der Strecke

In Sachsen streitet die Landesregierung über nächtliche Abschiebungen. Darauf sollte verzichtet werden, weil sie auf viele Betroffene, die nicht selten aus Kriegsgebieten kommen, traumatisierend wirken.

Neue Chancen für die Jugend

Immer häufiger gehen Jugendliche von der Schule ab, ohne einen Abschluss zu haben. Nach einem Misserfolg brauchen sie nun neue Chancen, um sich beweisen und entwickeln zu können.

Nicht regierungsfähig

Der jüngste Bericht des Weltklimarates hat es deutlich gemacht, wie schlecht es um die Umwelt bestellt ist. Obwohl Alarmstufe rot herrscht, hat die FDP kaum Konzepte für einen effektiven Klimaschutz.

Kein Selbstläufer

Die Hoffnungen sind groß, die in die Ganztagsbetreuung von Grundschulen gesetzt werden. Aber ein Selbstläufer ist das Vorhaben nicht: Tausende neue Plätze müssen geschaffen und eine Ausbildungsoffensive gestartet werden.

Bildungssystem von vorgestern

Die Corona-Pandemie hat die Schwächen des deutschen Bildungssystems offenbart. Reformen laufen nur schleppend an. Oft liegt es an der mangelnden Finanzierung und der schlechten Zusammenarbeit von Bund und Ländern.

Kinder in den Brunnen gefallen

Die Zahl der jugendlichen Wohnungslosen ist in NRW im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen. Der Anspruch sollte nun sein, allen Bedürftigen zu helfen. Dafür braucht es rasche strukturelle Anpassungen in den Hilfseinrichtungen.

Nicht immer kindgerecht

Der Kitaausbau ist noch lange nicht abgeschlossen. Davon zeugen die gravierenden Personalengpässe und die fehlenden Plätze. Folglich braucht es weitere Investitionen.

Ein umweltpolitisches Desaster

Politiker von CDU und CSU setzen bei der Modernisierung der Bahn auf teure Prestigeprojekte. Viel effektiver wäre es aber, den öffentlichen Verkehr in der Breite besser aufzustellen, damit man auch bis aufs Dorf kommt. Dafür fehlt aber bislang der Wille in der Politik.

Verkehrswende ist auch Fußarbeit

Die von den Grünen geforderten Kaufprämien für Lastenräder können zwar Anreize setzen, aber die Politik alleine wird keine Mobilitätswende anordnen können. Dafür braucht es auch die Einsicht, dass 48 Millionen Pkw auf den deutschen Straßen zu viel sind.

Aus der Zeit gefallen

Trotz massiver Kritik will der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sein Erzbistum auch in Zukunft führen. Einen Rücktritt lehnt er ab und verweist auf den großen Zuspruch, den er angeblich erfährt. Der katholischen Kirche schadet aber der Konflikt um seine Person.